Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Miles, Alice
Die Texte von "Miles, Alice" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Maul- und Klauenseuche in Großbritannien
Alice Miles denkt darüber nach, welche Konsequenzen die Maul- und Klauenseuche (MKS) für die betroffenen Landwirte hat. "Weniger als 10 Prozent der Landwirte haben eine MKS-Versicherung und selbst die deckt nicht die Kosten für die geschlachteten Rinder - das macht die Regierung - sondern die Kosten für unterstützende Maßnahmen wie Löhne, Mieten und Bankkredite... Die Bauernführer haben wütend auf Vorschläge reagiert, sie sollten die Kosten selbst tragen. Und noch immer werden die Tiere nicht geimpft, weil die Landwirte glauben, dass es das Fleisch weniger profitabel mache und so bleibt das Risiko beim Steuerzahler hängen. Und letztlich ist das richtig: Am Ende zahlen wir einen angemessenen Preis für unser Fleisch... Bei diesem MKS-Ausbruch scheint die Agrarindustrie aber keine Schuld zu treffen und es tut mir leid für die am Boden zerstörten Bauern. Sie sollten entschädigt werden. Es ist offensichtlich, dass die Landwirte im ganzen Land von einer Krise in die nächste schlittern und am Ende sind."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Gesundheit, » Großbritannien
Frauenmangel in der öffentlichen Debatte
"Jeder Kolumnist wird bestätigen - man sehe sich nur Comment Central von Timesonline oder jedes andere politische Blog an -, dass die öffentliche Debatte heute von Männern bestimmt wird", schreibt Alice Miles. "Es gibt ein paar Ideen, warum. Die meisten Frauen meinen, Frauen hätten einfach keine Zeit. Das stimmt nicht... Wahr ist vielmehr, dass eine Frau, wenn sie eine Meinung zu einem 'Männerthema' äußert - also zu jedem harten Thema von al Quaida bis hin zu übertragbaren Steuererleichterungen -, Hohn, Spott und besserwisserische Kommentare auf sich zieht; und das von Männern, die allzu oft (glaubt mir) nur mit ihren Vorurteilen argumentieren können. Die Anfeindungen sind so stark, dass alle Frauen - und viele Männer auch, denke ich - vor der Teilnahme an der öffentlichen Debatte zurückschrecken. Ich wünschte, ich wüsste, wie man diese Schikanen stoppen und Frauen ermutigen kann, ihrer Stimme mehr Gehör zu verschaffen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Printmedien, » Onlinemedien, » Großbritannien
Briten begehen Jahrestag der Abschaffung des Sklavenhandels
Am 27. März 2007 ist es 200 Jahre her, dass das Parlament für die Abschaffung des Sklavenhandels im britischen Empire stimmte. Die Zeitung fragt, ob es nicht ein bisschen früh ist, das zu feiern. "Ich frage das mit Blick auf die Lage der Schwarzen im heutigen Großbritannien.... Das Parlament hat unzählige Varianten vorgeschlagen, diese Parlamentsentscheidung zu begehen, unter anderem einen großen Schwerpunkt auf seiner Website... Aber das Parlament sammelt offiziell keine Daten über die ethnische Herkunft seiner heutigen Mitglieder. Ich finde, es wäre viel passender, eine gemeinsame nationale Anstrengung für eine positive Diskriminierung bei der Besetzung von Führungspositionen - in Wirtschaft und Politik - zu unternehmen. So würde man Vorbilder schaffen, schwarzen Jungs zu Hoffnung und Selbstvertrauen verhelfen und die Ungerechtigkeiten für schwarze Frauen aus dem Weg räumen. Das wäre eine viel bessere (und schwerere) Art, dieses Tages zu gedenken als ein einjähriges Festival der Selbstbeweihräucherung."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Geschichte, » Großbritannien
London verkalkuliert sich bei den Olympischen Spielen
Die britische Kultur- und Sportministerin Tessa Jowell hat dem Unterhaus gestern mitgeteilt, dass die Kosten für die Olympischen Spiele 2012 in London erheblich höher sein werden als ursprünglich angekündigt. Alice Miles reagiert harsch: "Es ist eine entsetzliche, aber völlig vorhersagbare Bredouille, in die sich das Land in seinem Verlangen nach internationalem Ruhm manövriert hat. Nun behauptet die Regierung, es gehe auch um Stadterneuerung: man sehe nur, was die Spiele 1992 Barcelona gebracht haben. Aber Barcelona brauchte Erneuerung, London nicht. Das East End braucht sicher, wie auch einige andere Städte, Hilfe. Aber wir hätten, wie der Labour-Abgeordnete Alan Keen gestern recht scharfsinnig vorbrachte, das East End auch zu weniger olympischen Kosten erneuern können, wenn wir nicht an einen solch engen Zeitrahmen gebunden wären, das heißt, wenn Grundbesitzer und Bauindustrie die Regierung nicht erpressen könnten... Es ist kriminell, so viel öffentliches Geld für einen solchen Schwachsinn auszugeben."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Sport, » Steuern, » Großbritannien