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Monggaard, Christian
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
"Antichrist" gewinnt nordischen Filmpreis zu Recht
Der Filmrezensent Christian Monggard ist in der linken Tageszeitung Information der Meinung, dass Lars von Triers Film Antichrist zu Recht den mit 350.000 Kronen, rund 47.000 Euro, dotierten Filmpreis des Nordischen Rats gewonnen hat. "Tatsache ist, dass Triers Film der richtige Gewinner ist. Keiner der anderen fünf nominierten Filme - und nur wenige Filme, die im vergangenen Jahr in einem der fünf nordischen Länder produziert wurden - kann mit einer solchen thematischen Vielfalt, starken Bildern und künstlerischem Mut aufwarten. In den Regeln des Filmpreises des Nordischen Rats steht unter anderem, dass 'Filme nominiert werden können, die von hoher künstlerischer Qualität sind'... . Ein solches Werk ist der Antichrist. ... Es ist ein Sieg für die Filmkunst, dass Lars von Trier und Antichrist in diesem Jahr den Filmpreis des Nordischen Rats erhalten und es ist Grund zur Freude in einer Zeit, in der diese Art von Film ... es schwer hat."
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Dänische Filmförderung
Der dänische Kulturminister Brian Mikkelsen hat sein Konzept zur Filmförderung präsentiert. Demnach werden in den kommenden vier Jahren vor allem Projekte unterstützt, die sich an ein breites Publikum richten. Filmkritiker Christian Monggard sieht die Neuregelung kritisch: "Statt Filme zu unterstützen, die sowieso ein großes Publikum haben, gilt es, die Visionen und den künstlerischen Willen der Regisseure zu fördern. Die ersten Filme eines innovativen Regisseurs wie Lars von Trier waren keine Publikumserfolge, doch nach und nach, nachdem er seinen Stil und seine Stimme gefunden hatte, erreichte auch er ein größeres Publikum. Mit der Neugewichtung der Filmförderung riskiert man, dass Regisseure, die Grenzen des Mediums ausleuchten, weniger Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln."
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Die verfälschte DVD-Version von "Babettes Fest"
Der dänische Film "Babettes Fest", der 1987 einen Oscar gewann, ist nun in einer von der Filmgesellschaft Nordisk Film hergestellten DVD-Version erschienen. Dafür wurde der Film digital aufgehellt und farblich verändert - ohne den Kameramann Henning Christiansen oder den Regisseur des Films, Gabriel Axel, zu konsultieren. Axel zeigt sich im Interview mit Christian Monggaard entsetzt: "Die Stimmung und die ganze Atmosphäre des Films ist eine gänzlich andere. Babettes Fest hat eine ganz wundersame Atmosphäre, wenn der Film in bester Qualität im Kino gezeigt wird. Diese Atmosphäre entsteht durch all die kleinen Dinge, die man vermissen würde, wenn sie nicht da wären. In diesem Fall verschwinden sie völlig, wenn man das Licht im Film aufhellt. Das ist ein großer Verrat am Publikum, an den Technikern und an all denen, die an der Entstehung des Films beteiligt waren."
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