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Montety, Etienne de


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Figaro - Frankreich | 15.09.2008

Starker Auftritt

In ihrem Leitartikel gibt die Tageszeitung Le Figaro eine positive Bewertung des Besuchs des Papstes in Frankreich ab: "Man lächelt, wenn man noch einmal die dramatisierenden Kommentare liest, mit denen in der vergangenen Woche Papst Benedikt XVI. begrüßt wurde: Hat er das richtige Profil? Ist er derjenige, auf den unsere Gesellschaft wartet? ... Er hat den Laizismus ... vor dem Präsidenten der Republik erwähnt. Er hat den Intellektuellen eine prächtige Geschichts- und Theologielehre vorgelegt … Am Sonntag hat sich der Papst lange an die Bischöfe gewandt. Mit Brüderlichkeit, aber mit Entschiedenheit. ... Sein Argument ist einfach: ... Die Katholiken müssen sich engagieren, 'rechtzeitig und gegenseitig' intervenieren ... Diese von Benedikt XVI. erteilte Lehre des Wagemuts richtet sich nicht nur an die Geistlichen, ... sondern an alle Menschen von gutem Willen."

Le Figaro - Frankreich | 20.04.2006

Cesare Battistis Buch über seine Flucht

"Was hat es zu bedeuten, wenn man ein Buch veröffentlicht, während man auf der Flucht ist, um sich einer Verurteilung zu entziehen?", fragt die Journalistin Etienne de Montety anlässlich des Erscheinens des Buches "Meine Flucht" des Schriftstellers Cesare Battisti. Battisti, einst Protagonist der italienischen Linken, wurde von der italienischen Justiz mehrerer Morde schuldig gesprochen. Er floh nach Frankreich und tauchte im August 2004 unter, um sich einer Auslieferung an Italien zu entziehen. "Wenn jeder Angeklagte (und sogar jeder Verurteilte) das Recht hat, seine Unschuld zu beteuern und für seine Verteidigung zu sorgen, warum tut er das dann nicht im Rahmen der Justiz? Indem er den medialen Weg wählt, verspottet Cesare Battisti die Justiz europäischer Bürger und zieht ihr eine Justiz der 'Vermögenden' vor. Indem er dafür sorgt, dass sein Plädoyer im Fernsehen und in den Zeitungen erscheint, überlässt er die Verteidigung denen, die die Macht haben: denen, die Zugang zu Kommunikationsmitteln und Werbung haben."

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