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Morrison, Richard
Chief music critic of The Times. He also writes wide-ranging columns on music and other cultural areas for The Times ...
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Das traditionelle britische Picknick
Richard Morrison grübelt über die britische Tradition des Picknicks. "Es hat nie jemand - weder Ausländer noch Einheimische - ernsthaft bezweifelt, dass wir eine Nation von Exzentrikern sind. Aber das Wort 'Picknick' bringt einen besonders verrückten Wesenszug des britischen Temperaments zum Vorschein - etwas das weit über Exzentrik hinausgeht. Wir reden von echtem Irrsinn, gekoppelt mit Stolz, Stoizismus, der hartnäckigen Weigerung, sich dem Unvermeidlichen zu beugen - und all den anderen Qualitäten, die so beeindruckend zu sein scheinen... aber ziemlich albern wirken, wenn sie darauf verwandt werden, bei Regen oder Sturm einen Löffel Schlagsahne auf einem Kuchenstück zu platzieren, während man im Dinnerjackett auf einem zusammenklappbaren Campingstuhl hockt. Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich am vergangenen Wochenende der Eröffnung der Glyndebourne Freiluft-Opernsaison beiwohnte... Natürlich ist es ein unveräußerbares britisches Bürgerrecht – und natürlich auch Pflicht, bevor die Klimaerwärmung die heimatlichen Gefilde in Tunesien verwandelt -, jederzeit und überall bei einem Picknick zu bibbern. Bloß dass die Anzugmenschen in Glyndebourne ihr Picknick besonders ernst nehmen."
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Das 25. Jubiläum des Barbican Centres
Voller Bewunderung schreibt Richard Morrison über Großbritanniens "bestgeführtes und von der Kritik am meisten gefeiertes" Kunstzentrum: "Das Barbican Centre in London. Sein 25-jähriges Bestehen im März will es, wie es nun ankündigte, mit eben 25 ausgeklügelten herausragenden Ereignissen begehen, darunter ein isländisches Epos, ein islamisches Festival, glitzernde Konzerte und Punk. Zugleich hat die Leitung die letzten Feinarbeiten des 30 Millionen Pfund teuren Umbaus enthüllt, der die hässlichsten Züge seiner einst so verlachten Architektur entfernt hat... Die 18 Millionen Pfund Subvention kommen nicht von der Regierung oder ihrem Anhängsel, dem Arts Council – mit dem obligatorischen Bündel sozial förderlicher Vorgaben – sondern von der City of London Corporation. Damit ist die lokale Behörde erstaunlicherweise der drittgrößte Geldgeber für die Kunst in Großbritannien. Das Barbican ist ein glänzendes Beispiel für die guten Dinge, die möglich werden, wenn Politiker ihre wurstigen Finger rauslassen."
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