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Mouton, Olivier
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Revanche für die Wallonie
Standard Liège hat die belgische Fußballmeisterschaft gewonnen - zum ersten Mal seit 25 Jahren. Olivier Mouton schreibt: "Psychologisch gesehen ist das die Revanche der Wallonen, es ist der Beweis, dass der Süden des Landes fähig ist zu siegen. Stolz, Selbstvertrauen, Ausdauer: Viele gute Eigenschaften werden von dieser Mannschaft verkörpert, vieles, was unerlässlich ist, um die soziale und wirtschaftliche Kälte, die in der Region spürbar ist, zu überwinden. Lange Jahre wurde die Wallonie schlecht geführt. Mit dieser Mannschaft hat sie zu einer Kultur des Sieges gefunden... Eine neue Generation ist erwachsen geworden, die die Last der Vergangenheit nicht mehr trägt. Die Sehnsucht nach dem Titel hat sich erfüllt. Der Niedergang der Wallonie scheint nun weniger unabwendbar zu sein."
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Findet Belgien aus der Krise?
Nachdem Yves Leterme den Auftrag zur Regierungsbildung zurückgegeben hat, hat es der belgische König nun dem bisherigen Ministerpräsidenten Guy Verhofstadt übertragen, die politische Krise zu lösen. Der Politologe Pascal Delwit erklärt Olivier Mouton, welche Gefahren dadurch drohen. "Das größte Risiko besteht darin, dass die Politikverdrossenheit rapide zunimmt. Die Dinge sind für die Bürger nicht mehr durchschaubar, ebenso wenig, wie für viele Beobachter. Selbst die Politiker verstehen nicht mehr, was eigentlich los ist! Das ist die Realität. Man muss sich darüber klar werden, dass die Zunahme der Politikverdrossenheit alle betrifft, abgesehen von den Rechtsextremen. Darüber sollte man ernsthaft nachdenken. Ehrlich gesagt wäre es dem Bürger kaum zu vermittlen, wenn wir nun eine dritte Regierung unter Verhofstadt bekämen. Unsere pädagogischen Fähigkeiten stoßen hier an ihre Grenzen."
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Alle verfügbaren Texte von » Pascal Delwit
Dämonen der europäischen Vergangenheit
Die Tageszeitung stellt eine Liste von Regionen zusammen, die in der EU nach größerer finanzieller Unabhängigkeit streben. Olivier Mouton bedauert diese Entwicklung. "Die EU ist eine Tochter der Solidarität. Sie wurde auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs geboren und wurde groß, indem sie jene Frustrationen beseitigte, die zu Rivalitäten beitragen. Im Verlauf ihrer Erweiterung hat sie es den Neuankömmlingen ermöglicht, wirtschaftlich durchzustarten... Zu Beginn dieses Jahrtausends unterminieren die Egoismen und Individualismen das Gründungsprinzip des friedlichen Europas... Bestimmte Staaten müssen nichtsdestotrotz den Mut haben, auf eine verstärkte Integration zu drängen - im Namen einer Solidarität, von der alle profitieren. Ein menschliches Wesen, das in ein tiefes Loch gefallen ist, hat die Pflicht alles zu tun, um wieder herauszukommen. Aber um das schaffen, muss es auf eine ausgestreckte Hand zählen können. Und Schluss! Dies ist der Gründungspakt Europas... Wer damit bricht, riskiert, die Dämonen der Vergangenheit zurückkommen zu sehen."
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