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Müller, Christian
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sarkozys Reise nach Moskau
"Unter Präsident Sarkozy ist Frankreichs Umgang mit dem Kreml um einiges härter geworden als unter dem Amtsvorgänger Chirac", schreibt auch Christian Müller. " Vor seinem ersten offiziellen Besuch in Moskau in dieser Woche unternahm der französische Staatschef besondere Anstrengungen gegenüber den einstmals von der Sowjetunion unterjochten osteuropäischen Staaten, um Befürchtungen über eine Fortführung der noch von Chirac ausgiebig praktizierten vorrangigen Rücksichtnahme auf die russischen Machtinteressen zu zerstreuen... Der gegen Washington improvisierte Dreibund zwischen Putin, Schröder und Chirac gehört jetzt der Vergangenheit an... Dem härteren Umgangston von Bundeskanzlerin Merkel gegenüber Putin folgt jener Sarkozys, der Berlin offensichtlich weder in dieser Beziehung noch in den Kontakten zu den Osteuropäern einen Vorsprung zugestehen möchte."
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Ségolène Royal wieder auf dem Vormarsch?
"Frankreichs sozialistische Präsidentschaftskandidatin kämpft vergeblich gegen den Vorsprung ihres Konkurrenten Sarkozy an", schreibt Christian Müller. Im Beraterstab der sozialistischen Kandidatin herrsche Krisenstimmung: "Royal erinnerte mit ihrer bisherigen Kampagne, wenn man auf Kritik von ganz unterschiedlicher Seite in ihrer eigenen Partei hörte, an den Autofahrer, der bei der Radiodurchsage, auf seiner Autobahnstrecke komme ihm ein Geisterfahrer entgegen, in den Ruf ausbricht: nicht einer, Dutzende! Dass sie nun in der Fernseh-Befragung eine noch etwas höhere Einschaltquote als Sarkozy vor ihr erreichte, wurde parteioffiziell sogleich als aufmunterndes Zeichen ausgeschlachtet. Die Publikumsreaktion resümierte jedoch, dass in der ausschliesslich der Sozial- und der Wirtschaftspolitik gewidmeten 'partizipativen Debatte' zumeist die Bekundung unverbindlichen Mitleids an die Stelle konkreter Aussagen zur Finanzierung des überreichen Katalogs schöner Verheissungen getreten sei."
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France 24 geht auf Sendung
Paris-Korrespondent Christian Müller ist der Meinung, dass es dem neuen französischen Nachrichtenfernsehen vor allem darum geht, ein angeblich "angelsächsisches Monopol" im Äther zu brechen. "Offiziell wurde versichert, dass France 24 nicht Frankreichs Stimme, sondern nur ein 'französischer Blick' auf die Weltereignisse sein werde. Vorgeschichte, Struktur und Finanzierung des ganzen Unternehmens ermahnen indes gegenüber dieser Darstellung zu einiger Skepsis. 'Frankreichs Werte und seine Vision der Welt' sollte der Sender ausstrahlen, hatte schon früher Chirac als Auftrag genannt. Unwillkürlich melden sich Erinnerungen an die einstmals rein staatlichen Anfänge des französischen Fernsehens. In vielen Köpfen spukt offenbar die Vorstellung, CNN oder Fox News spiegelten Amerikas offizielle Weltschau."
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Die Clearstream-Affäre erschüttert Frankreich
Frankreich-Korrespondent Christian Müller beobachtet erstaunt, dass die Clearstream-Affäre bislang keine personellen politischen Konsequenzen nach sich gezogen hat: "Innenminister Nicolas Sarkozy stellte sich erneut ausgiebig als Opfer der Affäre Clearstream dar und wetterte, wie schon vor kurzem bei einer großen Rede in Nimes, gegen politische Giftküchen und hinterhältige Komplotte, die auf seinen Sturz abgezielt hätten. Der Name von Premierminister de Villepin fiel dabei kein einziges Mal... Sarkozys Verbleiben im Kabinett ändert nichts an der Tatsache, dass das politische Überleben von Premierminister de Villepin immer fraglicher wird. In der Regierungspartei verbreiten sich Zweifel an der Ratsamkeit des sturen Durchhaltewillens des Regierungschefs. Dieser sieht sich mittlerweile fast überall dermaßen angefeindet, dass ihm, würde er auf der Wasseroberfläche einherschreiten, die Presse wohl umgehend höhnisch vorhielte, der Regierungschef könne nicht schwimmen."
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