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Nagy, Zsolt Ivan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Adam Michnik über Intellektuelle und den Populismus
Adam Michnik, Herausgeber der polnischen Gazeta Wyborcza, zieht im Interview mit Zsolt Ivan Nagy eine Bilanz der politischen Entwicklung der vergangenen 15 Jahre. "Es gab Dinge, die wir nicht kontrollieren konnten und wir sind mit dem Versuch gescheitert, unsere Gesellschaften davon zu überzeugen, dass derzeit die Gefahr in der neuen Welle des Populismus liegt. Der Populismus kann sowohl in postkommunistischem als auch in antikommunistischem Gewand auftreten. Es kommt sogar vor, dass sich die entschieden antikommunistischen Populisten mit postkommunistischen Populisten verbünden, wie das vor kurzem in Polen geschehen ist. Das ist ein schlechter Moment für die gesamte Visegrad-Region. Wir müssen eine klare Diagnose stellen und nach einer Methode suchen, wie wir unsere Gesellschaften von der Verlogenheit des Populismus überzeugen können. Diese Überzeugungsarbeit kann nur von den Intellektuellen geleistet werden."
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Kritik an Ungarns neuer Außenministerin
Kinga Göncz, Tochter des früheren Staatspräsidenten Arpad Göncz, ist die neue Außenministerin Ungarns. Göncz war seit 2002 Staatssekretärin des Gesundheits-, Sozial- und Familienministeriums, ab 2004 Ministerin für Familie, Soziales und Chancengleichheit. Zsolt Ivan Nagy gibt zu bedenken, dass sie keine langjährige dipolomatische Erfahrung hat. "Der Premier begründete seine Entscheidung damit, dass EU-Politik in Ungarn zum Teil eine innen- und sozialpolitische Sache sei... Entweder hat der Premier keine Ahnung, was Außenpolitik für ein Land wie Ungarn bedeutet, oder er redet am Thema vorbei... Wenn dieser Schritt überhaupt bewusst strategisch motiviert ist, dann will der Premier die Außenpolitik für sich reklamieren."
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