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Nirumand, Bahman
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Berlinale stärkt Irans Freiheitsbewegung
Das iranische Drama Nader und Simin, eine Trennung von Regisseur Asghar Farhadi wurde bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Die Aufmerksamkeit für den Iran auf der diesjährigen Berlinale hat eine politische Dimension, meint die linke tageszeitung: "Der mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete Film von Asghar Farhadi 'Nader und Simin, eine Trennung' zeigt die Vielfalt einer Gesellschaft, die nach Freiheit und Selbstbestimmung durstet, die trotz permanenter Unterdrückung und Bevormundung lebendig und kreativ Widerstand leistet. Das Regime in Teheran wird wohl wieder einmal bestätigt bekommen, dass der Versuch von nun mehr als dreißig Jahren, das Land zu islamisieren und dem Volk die eigene Auffassung vom Leben und Moral aufzuzwingen, gescheitert ist. ... Allmählich wird auch im Iran registriert, welche wichtige Rolle Literatur, Kunst und Kultur spielen. ... Das iranische Volk braucht eine Rückendeckung aus dem Ausland. Die Aufmerksamkeit, die bei der Berlinale den Filmemachern zuteil wurde, wird sicherlich die Kulturschaffenden im Iran ermuntern, weiterzumachen."
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Irans Atomprogramm
Bahman Nirumand fordert den Westen auf, gegenüber dem Iran genau hinzuschauen: "Es gibt innerhalb der Staatsmacht auch moderate Kräfte. Selbst Konservative lehnen die konfrontative Politik von Präsident Mahmud Ahmadinedschad ab. Die Einlenkungssignale, die in den letzten Wochen zu vernehmen waren, werfen ein Licht auf den Machtkampf, der seit den radikalen Auftritten Ahmadinedschads immer schärfere Züge annimmt. Dass Teheran den russischen Vorschlag, atomaren Brennstoff in Russland zu produzieren, als 'positiv' und als 'möglichen Ausweg aus der Krise' bezeichnet hat und noch am Montag eine iranische Delegation versuchte, die Europäer vor 'voreiligen Beschlüssen' abzuhalten, geht auf die Rechnung der Moderaten... Die Frage ist nun, welche Fraktion sich im Iran durchsetzen wird. Die Antwort hängt nicht zuletzt vom Verhalten des Westens ab. Drohungen, Sanktionen, gar ein militärischer Angriff würden die Position der Radikalen stärken und jene Stimmen, die sich heute noch gegen die Politik Ahmadinedschads zu erheben wagen, ersticken."
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