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Nonnenmacher, Peter
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Medienmogul mit dem Rücken zur Wand
Trotz der Einstellung der Boulevardzeitung News of the World wegen eines Abhörskandals ist Rupert Murdochs Image stark beschädigt, meint der liberale Tages-Anzeiger: "Murdochs Schachzug schafft ihm ... wenig Freunde im Königreich. Der Zorn wächst eher, als dass er abebbt. Rücktrittsforderungen werden weiter hartnäckig erhoben. Festnahmen, Verhöre und schmerzhafte Untersuchungen stehen an. Selbst Zweifel am Charakter der Murdochs haben zugenommen. Premierminister David Cameron, der seinem Gönner gern mehr Einfluss zuschanzen möchte, findet sich von feindseligen Wählern - und irritierten Parteigängern - umstellt. Erstmals haben es Politiker aller Parteien diese Woche im Unterhaus gewagt, dem früher so gefürchteten Tycoon die Stirn zu zeigen. Diese Krise hat ein ganz erstaunliches neues Selbstbewusstsein hervorgebracht - ausgerechnet in der Stadt, in der Murdoch sein globales Empire begründete."
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Keine Alternative für Labour
Die Frankfurter Rundschau sieht keine Alternative zu Gordon Brown. "Die zwölf Monate in der britischen Regierungszentrale haben sich als ein regelrechtes Desaster für Brown und seine Labour Party erwiesen. ... Viel Auswahl hat die Partei nicht. Ersetzen kann sie den Ersatzmann für Tony Blair nicht mehr. Sie wird sich mit Brown zusammen aus der Bredouille retten müssen - oder mit ihm untergehen."
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Nordirland als Modell
"In Nordirland wächst erstmals eine Generation heran, die nicht mehr im Schatten des Terrors leben muss", schreibt Peter Nonnenmacher. "Heute präsentiert sich Nordirland als ein Gemeinwesen, dessen Fundamente täglich fester zusammenwachsen. Ein paar Probleme verursachen zwar Kopfzerbrechen. Wie ernst ist es den Paisley-Leuten mit der neu erhobenen Forderung, die IRA müsse sich vollkommen auflösen? Wann wird Nordirland seine Polizei-Streitkräfte endlich selbst kontrollieren können? Vor allem ruft das sich ankündigende Ende des irischen Wirtschaftswunders und der "goldenen Jahre" in Britannien einige Besorgnis hervor... Verlangsamen wird sich der Prozess vielleicht, auch Rückschläge sind möglich. Einer Gesellschaft trostloser Selbstzerstörung aber trauert hier niemand nach. Nordirland hat sich bewegt. Das Abkommen hat seinen Bewohnern eine Zukunft eröffnet. An diesem Frieden ist nicht mehr zu rütteln."
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Eine neue Regionalregierung für Nordirland
Peter Nonnenmacher hebt das Verdienst des britischen Premierministers Tony Blair für den Friedensprozess heraus: "Der Brite sorgte für die Dynamik, die den Prozess vorantrieb - mit beispiellosem Engagement, großem Zielbewusstsein, analytischem Scharfblick und taktischem Fingerspitzengefühl. Nordirland ist so zu Blairs größtem Erfolg geworden: Und man fragt sich, mit einem Gefühl unweigerlichen Bedauerns, was wohl aus der Blair-Ära geworden wäre, wenn Labours Premier sich auch in anderen Bereichen so enthusiastisch und einfallsreich für Frieden eingesetzt hätte, statt sich in militärische Abenteuer hineinreißen zu lassen."
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