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Oppes, Alessandro
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Das Kreuz auf der Anklagebank
Ein Gericht im kastilischen Valladolid hat erstmals in der Geschichte Spaniens die sofortige Beseitigung des christlichen Kreuzes aus einem Klassenzimmer in Macia Picaeva angeordnet. Das Urteil zur Glaubensfreiheit könnte sich nach Meinung der Tageszeitung La Repubblica, "von der lokalen auf die nationale Ebene ausweiten und eine Kettenreaktion im Einklang mit dem laizistischen Staatsbild hervorrufen, das von der sozialistischen Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero propagandiert wird. Auf der Anklagebank sitzt das Kreuz, die Anklage lautet Verletzung der Grundrechte der Gleichheit, Glaubensfreiheit und Bekenntnisfreiheit des Staates. Nach 40 Jahren Franco-Diktatur und Katholizismus als Staatsreligion pochen die 1978 verabschiedete demokratische Verfassung und ihre Rechtsprechung auf Weltlichkeit und Bekenntnisfreiheit. Dass Glaubenssymbole noch heute präsent sind, geht auf die ambivalente Haltung der Sozialisten zurück, die Angst davor haben, den Konflikt mit der Kirche noch weiter zu schüren. Aber da, wo die Politik innehält, geht die Magistratur weiter, und das Urteil könnte nur der erste Schritt gewesen sein."
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Sterbehilfe in Spanien?
"Spanien könnte bald ein Gesetz verabschieden, dass die Euthanasie legitimiert", schreibt die Tageszeitung La Repubblica mit Blick auf die Diskussion um die Einführung eines Gesetzes zur Sterbehilfe. "[Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez] Zapatero hatte das Thema im März in seinem Wahlprogramm gemieden, weil er vermutlich die Kritik der Kirche befürchtete. Aber nach dem Parteitag der Sozialisten im Juli, auf dem die Notwendigkeit der Debatte für einen würdigen Tod unterstrichen wurde, scheint es die Regierung plötzlich eilig zu haben und nimmt zum ersten Mal das unschöne Wort 'Beihilfe zum Selbstmord' in den Mund. Zur Durchführung der Reform ist eine Veränderung im Strafgesetz erforderlich, das die Beihilfe heute in Spanien als illegal verfolgt. ... Die juristische Kommission wird eineinhalb Jahre benötigen, um die Weichen zu stellen, das heißt zwei Jahre vor Ende der Legislaturperiode. Zeit genug, um das neue Gesetz im Parlament verabschieden zu lassen. In Spanien könnte [damit] bald eine ähnliche Regelung wie in den Niederlanden und in Belgien in Kraft treten, wo die Ärzte die Möglichkeit haben, auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten Sterbehilfe zu leisten."
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