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Ostałowska, Lidia


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 27.01.2011

Roma-Diskrimierung stärkt schwache Polen

Mehrere Gaststätten in Poznan verweigern Sinti und Roma den Zutritt, weil diese dort angeblich Unruhe stiften. Das hat die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza mit einer versteckten Kamera herausgefunden. Die Diskriminierung zeigt, wie schwach das Selbstbewusstsein der Polen ist, kritisiert das Blatt: "Wenn die Roma aus Poznan in die Stadt gehen, verkleiden sie sich wegen der Polen. Sie suchen sich Plätze aus, wo sie nicht deren Demütigungen ausgesetzt sind, die zu Ärger oder Schlägereien führen können. Sie haben unterschiedliche Strategien, um sich vor der Verfolgung zu schützen. Dabei sind wir eigentlich diejenigen, die schlechter sind. Gefangen in einem ethnischen Ghetto, ohne Selbstbewusstsein und von Profilierungssucht gekennzeichnet, suchen wir nach Schwächeren. Wir brauchen ein Bauernopfer und finden es in der Kneipe, wo die Roma-Familie am Tisch nebenan feiert. ... Denn die Diskriminierung erhöht das eigene Selbstwertgefühl."

Gazeta Wyborcza - Polen | 30.07.2008

Diskriminierung der Roma in Polen

Laut einem gestrigen Bericht der Tageszeitung Dziennik besuchen auf Anweisung der polnischen Behörden 30 Roma-Kinder in der Stadt Nowy Sącz die Sonderschule, obwohl nur drei tatsächlich diese Schule besuchen müssten. Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza ist empört: "Die Verachtung gegenüber Minderheiten stellt der polnischen Schule eine [schlechte] Note aus. Man muss ehrlich Vorurteile abbauen, und die Lehrer - auch die im Kindergarten - auf die interkulturelle Integration vorbereiten. Wenn die Regierung dieses Problem jetzt nicht angeht, wird es irgendwann die sich bildende Intelektuellenschicht der Roma erzwingen. Für die verlorene Zeit bezahlen aber die Kinder."

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