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Oz, Amos
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
UN muss gegen Syrien entscheiden
In Syrien haben am Wochenende Sicherheitskräfte mehrere Menschen erschossen, die an Trauerzügen für getötete Demonstranten teilnahmen. Der in den UN-Sicherheitsrat eingereichte Resolutionsentwurf gegen Syrien muss angenommen werden, fordern Autoren und Künstler in einem Aufruf in der linksliberalen Tageszeitung Libération: "Seit dem Frühjahr bezahlen die Demonstranten in Dar'a, Homs, Kamchli, Banyas und Latakia durch Massaker der Armee, der Milizen und der Sicherheitsdienste ihr Engagement mit dem Leben. Aber sie widerstehen dem Terror mit bewundernswertem Mut. ... Die Demonstranten begraben ihre Toten und fangen von vorne an. All das ist bewundernswert. All das ist schrecklich. All das spielt sich hinter verschlossenen Türen ab, die Grenzen sind hermetisch abgeriegelt. Humanitäre Hilfsorganisationen und die internationale Presse wurden verbannt. Ruhe bitte, hier wird getötet! Das wissen Sie, sehr geehrte Damen und Herren Diplomaten, sehr genau. ... Es wäre tragisch und moralisch nicht vertretbar, wenn der Resolutionsentwurf aus Angst vor einem möglichen Veto oder durch Enthaltungen von Ihnen im Papierkorb landet."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Menschenrechte, » Politik, » Syrien
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Amos Oz über Europa und den Nahost-Konflikt
In seiner Dankesrede zur Verleihung des spanischen Prinz-Asturien-Preises appelliert der israelische Schriftsteller Amos Oz an die Europäer, den arabisch-israelischen Konflikt differenziert zu betrachten: "Während die Araber in den Israelis moderne Kreuzritter sehen, in Israel den Vorposten eines europäischen Kolonialismus, betrachten viele Israelis die Araber als neue Verkörperung der alten Unterdrücker, Pogromhetzer und Nazis. Aus dieser Situation erwächst den Europäern eine besondere Verantwortung für die Lösung des Nahost-Konflikts. Statt der einen oder anderen Seite Schuld zuzuweisen, sollten die Europäer beiden Seiten mit Einfühlung und Verständnis begegnen und Hilfe anbieten. Ihr müsst euch nicht mehr zwischen proisraelisch und propalästinensisch entscheiden. Ihr müsst euch für den Frieden entscheiden."
» zur Homepage (externer Link, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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Israel ohne Scharon
Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz beschreibt in einem Text, den mehrere europäische Zeitungen publizieren, die Wandlungen und Versäumnisse von Ariel Scharon: "In all diesen Jahrzehnten habe ich ihn verurteilt. Er symbolisierte für mich alles, was ich als Israeli nicht ausstehen konnte: eine gewalttätige Selbstgerechtigkeit, eine Mischung aus Brutalität und Selbstmitleid, grenzenlose Gier nach Land und mystisch-religiöse Phrasendrescherei, die aus dem Mund eines weltlich hedonistischen Soldaten unglaublich falsch klangen." Vor zwei Jahren dann, als Scharon von "zwei Staaten für zwei Nationen" zu sprechen begann, sei eine "mysteriöse Wandlung" mit ihm geschehen. Nur zwei Jahre blieben Scharon, so Oz, um all seine Irrtümer der vergangenen 35 Jahre auszuräumen. Eine Sache jedoch habe Scharon sicher versäumt: "Er hat nie wirklich versucht, sich mit den Palästinensern zusammenzusetzen und so zu sprechen, wie ein Nachbar mit einem Nachbarn spricht."
» weiterführende Informationen (externer Link, polnisch)
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