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Papaioannou, Giorgos

To Vima, Greece


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


To Vima Online - Griechenland | 20.08.2010

Griechenland fehlt Unternehmertum

Die Griechen kaufen mehr importierte Waren als einheimische Produkte. Das geht aus der jetzt veröffentlichten jährlichen Konsumstatistik der Bank von Griechenland hervor. Die linksliberale Tageszeitung To Vima sieht die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit als Ursache: "Diese Entwicklung ist sehr besorgniserregend und verdeutlicht eines der wichtigsten Probleme der griechischen Wirtschaft: die niedrige Wettbewerbsfähigkeit. Wir produzieren nicht nur zu wenige Produkte, die sich dann am Ende auch nicht verkaufen lassen, weil sie im Vergleich mit ausländischen Produkten nicht wettbewerbsfähig genug sind. Sie sind überteuert und von schlechter Qualität. ... Das größte Problem der griechischen Produkte ist die fehlende Unternehmenskultur. Das Land braucht erfolgreiche Unternehmer, die unabhängig vom Staat sind. ... Die Stärkung des Unternehmertums und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Produkte haben ursächlich mit der Befreiung der Wirtschaft aus den Fesseln des Staates zu tun."

To Vima Online - Griechenland | 25.07.2006

Emporiki steht zum Verkauf

"Heute ist ein großer Tag", verkündet Giorgos Papaionnou, "denn heute läuft offiziell die Angebotsfrist zur Übernahme der zweitgrößten griechischen Staatsbank Emporiki ab. Es könnte durchaus zu einer Überraschung kommen. Zwar ist nach einigem Hin und Her nur noch der französische Crédit agricole im Rennen, doch haben sich möglicherweise drei griechische Privatbanken - Alpha, Eurobank und Pireos - zusammengefunden, um ein gemeinsames Angebot abzugeben. Trotzdem würde die Übernahme von Emporiki durch den Crédit agricole einen echten Fortschritt bedeuten, denn keine der griechischen Banken ist mächtig genug, um sich in den internationalen Markt zu integrieren. Aber es gibt noch ein anderes Hindernis: den griechischen Wirtschaftsminister Giorgos Alogoskoufis. Er findet das Angebot der Franzosen zu niedrig, vergisst dabei aber offensichtlich, dass Griechenland Geld derzeit ungeheuer gut gebrauchen kann."

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