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Parászka, Boróka


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


168 óra - Ungarn | 10.12.2009

Băsescu hat Gegner niedergewalzt

Den Hintergrund der knappen Wiederwahl von Traian Băsescu bei den rumänischen Präsidentschaftswahlen analysiert die linksliberale Wochenzeitung 168 Óra: "Aufgrund einer politischen Pattsituation lenkt in Rumänien seit Monaten eine Übergangsregierung die Geschicke des Landes. Die Regierung hat keine Entscheidungsgewalt inne, weshalb die rumänische Wirtschaft praktisch auf der Stelle tritt. Vor diesem Hintergrund ... galt der Wahlsieg des oppositionellen Sozialdemokraten Mircea Geoană in der Stichwahl als gewiss. Es kam aber anders. ... In den letzten Tagen des Wahlkampfs verlor das Bündnis aus Sozialdemokraten und Liberalen eine Wahlkampfschlacht nach der anderen. Die konservativen Demokraten (die ehemalige Partei von Staatsoberhaupt Traian Băsescu) stürzten sich mit beispielloser Intensität auf die Wähler: Sie waren in jeder rumänischen Stadt zugegen und rührten für Băsescu lautstark die Werbetrommel. Băsescu, der für seinen aggressiven Stil und seine radikale Rhetorik berüchtigt ist, walzte seinen Gegner bei der Stichwahl, den Karriere-Diplomaten Geoană, regelrecht nieder."

168 óra - Ungarn | 10.07.2009

Rechtsradikale in Rumänien und Ungarn

Nach den jüngsten Erfolgen der rumänischen und ungarischen radikalen Rechten bei den Europawahlen zieht die linksliberale Wochenzeitung 168 óra einen Vergleich: "Wo liegen die Gemeinsamkeiten der rumänischen und ungarischen Rechtsradikalen? Vermutlich in der Ausschlachtung der Medien. Sowohl in Rumänien als auch in Ungarn stehen die rechtsradikalen Parteien fortwährend im Blickpunkt der Öffentlichkeit. ... Worin besteht der Unterschied zwischen den ungarischen und rumänischen Rechtsradikalen? Seltsamerweise basiert die Politik der Rechtsradikalen in Rumänien bei weitem nicht auf demselben Ausmaß an Rassismus und dem Schüren ethnischer Spannungen wie bei den Rechtsradikalen in Ungarn. Es werden [in Rumänien] freilich immer wieder unvermeidliche antisemitische, Roma- und Ungarnfeindliche Aussagen gemacht. Doch sind diese beliebig, sprich sie sind kein integraler Bestandteil der Politik der rumänischen Rechtsradikalen. Bei den Europawahlen hatte die radikale Rechte in Rumänien deshalb Erfolg, weil sie die sozialen Spannungen und Ängste auf die Tagesordnung setzte."

Magyar Narancs - Ungarn | 05.05.2006

Gute und schlechte Nachbarn

Nach dem Ersten Weltkrieg fielen zwei Drittel des damaligen ungarischen Staatsgebietes an die Nachbarländer. Heute leben große ungarische Minderheiten in Rumänien, der Slowakei, Serbien und der Ukraine sowie kleinere ungarische Minderheiten in Kroatien, Slowenien und Österreich. Der ungarische Staatspräsident Laszlo Solyom hat nun eine Konferenzreihe initiiert, um über die Beziehungen zu den Auslandsungarn nachzudenken. Die bisherige Politik habe grandios versagt, unterstützt Boroka Paraszka, selbst Auslandsungarin, sein Anliegen: "Fatal ist der ungarische Nationalismus, der in Ungarn anscheinend immer noch nicht als Problem erkannt wurde. Dieser Nationalismus akzeptiert nur die Auslandsungarn als Nachbarn, obwohl die ungarische Minderheit von der Mehrheitsgesellschaft, in der sie lebt, nicht getrennt behandelt werden kann… Es ist unverkennbar, dass Ungarns außenpolitische Beziehungen zu seinen Nachbarländern unzureichend sind."

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