Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Pérez-Maura, Ramón
Die Texte von "Pérez-Maura, Ramón" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Der freundliche Autokrat fällt
Die Parallelen zu Tunesien liegen auf der Hand, doch einen Unterschied gibt es zwischen dem gestürzten tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali und Hosni Mubarak in Ägypten, meint die konservative Tageszeitung ABC: "Jetzt können wir sehen, wie Mubarak nach 30 Jahren an der Macht über seine eigene Unfähigkeit zu regieren stürzen könnte. ... Gestern hat sich ein bedeutender Wandel vollzogen. Die Menge hat es gewagt, sich der Polizei im Zentrum der Hauptstadt entgegenzustellen, wo es eine viel größere Anzahl an relevanten Medienvertretern gibt als in Tunis. Auch wenn es einfach ist, Parallelen zu Ben Ali zu ziehen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass sich Mubarak eher mit [dem ehemaligen rumänischen Diktator Nicolae] Ceaușescu vergleichen lässt: ein Autokrat, dem es gelungen ist, sich als unser Freund in der Region auszugeben."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Soziale Bewegungen, » Unruhen / Krawalle, » USA, » Rumänien, » Ägypten, » Tunesien
Selbstbezogenes Europa
Bill Kristol, Chef der konservativen amerikanischen Wochenzeitung Weekly Standard, analysiert im Gespräch mit Ramón Pérez-Maura den Stand der Beziehungen zwischen den USA und Europa. "Es kommt darauf an, ob die europäischen Staaten ihre Politik überdenken. Ob sie begriffen haben, dass die Welt nicht so ist, wie sie dachten, dass sie sein sollte. Der Sieg von Merkel und Sarkozy scheint ein Ja zu signalisieren. Es gibt mittlerweile in Europa sehr viel weniger Selbstbeweihräucherung in Sachen Multikulturalismus, Ende der Geschichte, Bedeutungsverlust der Religion... Für einen Nordamerikaner wie mich ist es beeindruckend, wie stark Europa auf sich selbst bezogen ist. Das klassische Klischee besagt, dass die Europäer Globalisierer sind und die Amerikaner Isolationisten. In Wirklichkeit verhält es sich heute genau umgekehrt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Europa, » Nordamerika
Alle verfügbaren Texte von » Bill Kristol
Rauchverbot in der EU
Ramón Pérez-Maura ist der Meinung, dass ein europaweites Rauchverbot der EU nur schaden kann. "Das in der EU geltende Subsidiaritätsprinzip besagt, dass alles, was auf einer unteren Stufe entschieden werden kann, nicht auf höherer Ebene entschieden werden muss. Da wir Spanier uns bereits der autoritären Entscheidung unseres Gesundheitsministers fügen mussten, der uns unser alltägliches Verhalten vorschreibt, macht es keinen Sinn, eine neue europaweite Regelung einzuführen... Wenn der europäische Ministerrat sich für ein solches Gesetz entscheiden sollte, dann werden sich die Mitglieder auf die strengste Auslegung einigen. Pech für diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, selber wählen zu können. Dem europäischen Geist tut ein solches öffentliches Rauchverbot keinen Gefallen..., eher gibt es den Euroskeptikern mal wieder Gelegenheit, die Einmischung Brüssels zu beklagen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Europa
In libyscher Geiselhaft
Ramón Pérez-Maura, stellvertrender Chefredakteur der Tageszeitung, ist der Ansicht, dass "sich die EU einer großen Herausforderung stellen muss. In zwölf Tagen wird Bulgarien EU-Mitglied. Die letzten drei Regierungen Bulgariens – unter dem Konservativen Ivan Kostov, unter Simeon II. von Bulgarien und unter dem Sozialisten Sergej Stanichev - haben versucht, zu einer annehmbaren Einigung mit Gaddafi zu gelangen... Das Verfahren wurde über Gebühr in die Länge gezogen. Und ausgerechnet jetzt, da Bulgarien volles Mitglied der EU werden soll, entschließt sich Gaddafi zu einem erneuten Tauziehen... Er will wieder der Wortführer der großen muslimischen Länder werden und weiß, dass er am schnellsten dorthin gelangt, indem er den Beifall der täglich in Bagdad mordenden Terroristen sucht und sich als Rächer aufspielt, der den Westen aufgrund des Todes von 400 libyschen Kindern in die Knie zwingt... Bulgarien, das von Anfang an, seit März 2003, an der militärischen Intervention im Irak beteiligt war, muss jetzt den Preis dafür zahlen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Bulgarien, » Nordafrika