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Patterson, Christina
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Britische Kolonialisten in Spanien?
Etwa 100 in Spanien lebende Briten haben diese Woche bei den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien kandidiert, um in der Lokalpolitik Einfluss zu nehmen. Die Journalistin Christina Patterson kann nicht nachvollziehen, wie diese Briten die spanische Politik kritisieren wollen, wenn sie sich noch nicht einmal bemühen, Spanisch zu lernen. "Sie haben ihr Geld und ihr oft nicht unbeträchtliches Gewicht in ihre neue Heimat eingebracht und was bekommen sie dafür? Beschissene Schulen, eine offensichtlich bescheidene Infrastruktur und massenhaft Korruption... Im alten Kolonialstil haben wir uns mit dem lästigen Geschäft von Demokratisierung und Verhandlungen erst gar nicht abgegeben. Oh nein: Waffen schwingend und Befehle brüllend haben wir den altmodischen Kitsch einheimischer Traditionen einfach über den Haufen geworfen und unsere eigenen eingeführt. Ein verführerisch leichtes Prinzip, das manche unserer Mitbürger... gern wiederholen würden... Es muss ein Weg gefunden werden, Immigranten-Gemeinschaften demokratisch zu repräsentieren, aber nur diejenigen, die auch die Komplexität der Gastkultur und -tradition respektieren. Was wir nicht brauchen, ist ein neuer Kolonialismus. Und vor allem nicht einer, der sich selbst als Farce wiederholt."
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Londoner Kinder rappen gegen Gewalt
"An diesem verregneten Dienstagmorgen, in einer brechend vollen Halle einer Londoner Sozialsiedlung, rappten, reimten und sangen Kinder ihre Abscheu gegen eine Kultur der Gewalt, die ihr Leben zerstört", schreibt Christina Pattern. "Das Ereignis war der Höhepunkt von 'Grenzlinien', einem Projekt der städtischen Künstlerinitiative Subtext, die mit jungen Menschen aus der Innenstadt arbeitet. Zwei Performance-Dichter, Joelle Taylor und der britisch-nigerianische Rapper und HipHop-Künstler Breis haben sich mit Raj Bhari, einem 'Experten für den Zusammenhalt der Gesellschaft', für das Projekt zusammengetan. Entstanden sind Workshops, um kreative Konfliktlösungen zu erarbeiten. Gemessen am genialen Auftritt vom Dienstag und dem unüberhörbaren Enthusiasmus der Teilnehmer in der Pause war es ein riesiger Erfolg... 'Wir führen da draußen einen psychischen Kampf', erzählte mir Breis nach dem Auftritt... Anders als andere Kriege müssen wir diesen Kampf einfach ausfechten."
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