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Persson, Invar
schreibt Chroniken in Aftonbladet
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Uno muss endlich eingreifen
Angesichts der Vorstöße regimetreuer Truppen in Libyen fordert die Boulevardzeitung Aftonbladet endlich ein Eingreifen der Staatengemeinschaft: "Gaddafis Panzer sind auf dem Weg nach Bengasi, der Hauptstadt der Opposition, und die Truppen werden wohl kaum durch eine Entscheidung der Vereinten Nationen aufgehalten werden können. Ein Flugverbot ist eine Herausforderung - auch rein militärisch. Die libysche Luftabwehr ist stark, und das Regime wird ein Verbot, seine Luftwaffe nicht einzusetzen, nicht respektieren. Keiner dieser Einwände reicht aus, um die Passivität der internationalen Staatengemeinschaft zu rechtfertigen. Sanktionen richten gegen das Töten nichts aus, und die stolzen Ankündigungen, die Menschen vor schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schützen, klingen erneut wie leere Versprechungen. Wer jetzt für die Freiheit in Libyen kämpft, hat ein Recht, mehr von der internationalen Staatengemeinschaft zu erwarten."
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Schweden nicht immun gegen Korruption
In Göteborg hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag die erste Anklage in Folge einer großen Korruptionsaffäre erhoben. Private Unternehmen sollen Politiker bezahlt haben, um lukrative öffentliche Aufträge zu erhalten. Die Boulevardzeitung Aftonbladet mahnt, dass die schwedische Gesellschaft nicht immun gegen Korruption ist: "Es hat sich gezeigt, dass der öffentliche Sektor, der eigentlich für Wohlfahrt und Sicherheit der Bürger sorgen soll, von Unehrlichkeit und Machtmissbrauch erschüttert ist. Manche meinen vielleicht, dass noch mehr öffentliche Aufgaben dem Markt und privaten Interessen überlassen werden sollten. Das ist ein bequemer, aber völlig falscher Gedanke. Die Mittel gegen Korruption sind Offenheit und die Einforderung von Verantwortlichkeit. Genau deswegen herrscht bei schwedischen Behörden das Prinzip der Öffentlichkeit, und deshalb haben die Angestellten bei Staat und Kommunen eine besondere Informationspflicht. In der Privatwirtschaft ist dies anders. Dort sind Geschäftsgeheimnisse und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber grundlegend."
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Ericsson kündigt Mitarbeitern trotz Gewinnen
Der schwedische Telekommunikationsriese Ericsson hat für das letzte Quartal 2008 unerwartet große Gewinne verkündet. Trotzdem kündigte Konzernchef Carl-Henric Svanberg gleichzeitig den Abbau von rund 5.000 Stellen an. Dazu meint das Stockholmer Boulevardblatt Aftonbladet: "Es ist unmoralisch 5.000 Menschen zu kündigen, wenn das Unternehmen den Eigentümern gleichzeitig einen Milliardengewinn beschert. Es ist kurzsichtig, eine bereits schlanke Organisation weiter auszudünnen, besonders in einer Branche wo die technische Entwicklung jeden Tag den Spitzenhersteller überholt. Aber es gibt ein Problem. Svanbergs Auftrag ist nicht die Aufrechterhaltung der moralischen Werte und wenige in seiner Position können es sich leisten, auf lange Sicht zu handeln. Sein Auftrag ist es, starke Resultate, neue Dividenden und steigende Börsenkurse zu liefern. Genau so funktioniert der Quartalsberichtkapitalismus."
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Schwere Krise bei Volvo
Der zum amerikanischen Ford-Konzern gehörende schwedische Autobauer Volvo hat mitgeteilt, dass 2000 Stellen abgebaut werden. Die Krise sei schlimmer als befürchtet, kommentiert die Stockholmer Boulevardzeitung Aftonbladet: "Der Benzinpreis zwingt nun auch die Autobranche kleinere und sparsamere Autos zu bauen. ... Volvo hat die Produktion seiner größeren Autos auf Torslanda und das restliche Schweden konzentriert. Deswegen ist auch die Fabrik in Hisingen besonders betroffen. Der niedrige Dollar trägt dazu bei, dass Autos, die in Schweden gebaut werden, in den USA teurer sind und im Gegensatz zu vielen Konkurrenten verfügt Volvo über keine Produktion auf der anderen Seite des Atlantik. ... Die Frage ist auch, ob die Modellpalette bei dieser harten Konkurrenz ausreicht. ... Die Krisenzeichen waren deutlich und die Kürzungen erwartet. Dennoch kam die Nachricht wie ein Schock. Das Unternehmen wird auch in der Zukunft geschwächt sein."
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