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Pfaff, William
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
William Pfaff über ein Europa der zwei Geschwindigkeiten
Der amerikanische Publizist William Pfaff plädiert angesichts der Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedern für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten: "Es würde Europa in der jetzigen Situation weiterhelfen, wenn die faktisch bereits vorhandene Teilung in der neuen europäischen Struktur formal geregelt würde. Staaten, die möchten, dass Europa eine aktive Rolle in der Welt spielt, könnten freiwillig Koalitionen bilden, denen sich die restlichen EU-Mitglieder nicht anschließen müssten. Die anderen würden den ökonomischen und zum Teil politischen Nutzen aus der Mitgliedschaft ziehen, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Eine solche Struktur zu schaffen wäre nicht einfach, aber es ist besser als die jetzigen Versuche, den Verfassungsentwurf, der schon abgelehnt wurde, zu retuschieren. Ja, es wäre ein Europa der zwei Geschwindigkeiten."
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Polens Außenpolitik
Der zur Pariser Redaktion der Zeitung gehörende Journalist William Pfaff beschreibt eine pro-amerikanische Ausrichtung der polnischen Außenpolitik, gekoppelt mit einer "extrem unkooperativen Haltung" in Bezug auf europäische Themen. "Warschaus Unwilligkeit gegenüber der EU ist seit der Bildung der jetzigen konservativen Regierung stärker geworden. Unterstützt wird sie von einer radikalen anti-europäischen Fraktion, zu der auch ein reaktionärer katholischer Interessenverband gehört, den selbst der Vatikan für seine politischen Aktivitäten und seinen Obskurantismus verurteilt hat. Frühere polnische Regierungen schienen allerdings auch schon eher die Linie zu vertreten, dass Europa Polen mehr braucht als Polen Europa. Europa schien für Warschau weniger wichtig als die Nato, und sicherlich weniger als die von den Polen so sorgfältig gepflegte direkte Beziehung zur Regierung Bush."
» weiterführende Informationen (externer Link, englisch)
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