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Pilet, François
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Was sollen Journalisten von Twitter halten?
Die Tageszeitung Le Temps fragt, was Journalisten von dem Mikroblog Twitter halten sollten: "[Ist es ein] Streben nach Qualität durch die Pflicht, prägnant sein zu müssen? Oder ein Symbol der geistigen Verarmung der SMS-Generation? Glücklicherweise hat die Medienwelt diese Auseinandersetzung beendet. Weil sie wissen, dass sich ihre Zukunft im Internet abspielen wird, haben die Journalisten das Abenteuer gewagt. Heute gibt es kaum noch Zeitungen, Radio- oder Fernsehsender, die es nicht versuchen. Zahlreiche Tageszeitungen in der französischsprachigen Schweiz gehen sogar noch einen Schritt weiter, sprechen die Themen an, an denen sie arbeiten, und unterhalten sich sogar mit ihren Lesern. ... In Frankreich hat die Gratiszeitung '20 Minutes' es gar gewagt, aus dem Gerichtssaal des Clearstream-Prozesses zu 'twittern'. Dies verblüffte Richter und Anwälte, die nicht wussten, ob sie es erlauben sollten oder nicht. In der Zwischenzeit konnten Journalisten ... zahlreiche bluttriefende Zitate schicken. ... Bei Twitter, genau wie bei Facebook & Co., liegt die schwierigste Aufgabe vielleicht darin, die Angst vor der Leere zu überwinden."
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Schweizer müssen Gebühr auf MP3-Player zahlen
François Pilet kritisiert, dass die Schweizer ab September beim Kauf von MP3-Playern eine weitere Abgabe zahlen müssen - Folge eines neuen Gesetzes zum Urheberschutz. "Ende des 20. Jahrhunderts gab es ein großes Gejammer, weil die Plattenindustrie durch 'die Piraterie' ihre Gewinne gemeinerweise geschmälert sah... Die Dinge haben sich in nur wenigen Jahren sehr verändert... Die Künstler selbst sprechen mit gespaltener Zunge. Noch der letzte Gitarrenschrammler hat, ohne sein Bier abzustellen, per Mausklick Zugang zum weltweiten Publikum. Große Gruppen verdienen mit dem Einzelverkauf ihrer Hits Millionen... Angelockt durch diesen Wahnsinn war es nun an den Steuerbehörden, ihren Anteil zu fordern. Ab September werden die Schweizer also doppelt für das Urheberrecht zahlen: durch den Kauf von Musik und durch den Kauf von Abspielgeräten... Man könnte die User nicht besser zur Piraterie in den Weiten des Internets ermutigen."
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