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Platthaus, Andreas


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 19.12.2008

"Pecunia non olet"

Kurz vor dem fünfzigjährigen Jubiläum der erfolgreichsten französischen Comic-Serie, Asterix, wurden Anteile des lukrativen Familienunternehmens an die Verlagsgruppe Lagardère verkauft. Nur Sylvie Uderzo, die Tochter des Zeichners Albert Uderzo, will ihre Anteile nicht abgeben. Die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung macht sich Gedanken über die Zukunft der tapferen Gallier: "In dem kleinen unbeugsamen Verlag mit fünfzehn Angestellten hängen Haus- und Familiensegen also gleichermaßen schief, und das verspricht für das Jubeljahr nichts Gutes. Der einundachtzigjährige Albert Uderzo, der noch ein weiteres Asterix-Album plant, wollte für die Zukunft klare Verhältnisse schaffen, wie er sagt. Doch was heißt das? Wird die Serie entgegen allen früheren Ankündigungen auch ohne Uderzo fortgesetzt? Die Reinzeichnungen der letzten beiden Alben waren schon nicht mehr von ihm, ein künstlerischer Nachfolger stünde also bereit. Und besser zu schreiben als Uderzo dürfte leicht sein."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 22.02.2008

Maltesische Euros im Kaffeegeschäft

Andreas Platthaus mokiert sich darüber, dass der Kaffeehändler Tchibo ein Set maltesicher Euromünzen im Angebot hat. 3,88 maltesische Euro kosten dort 6,50 Euro: "Nun gibt es Menschen, die sammeln Geld. Nicht einmal aus praktischen Gründen, um wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen, damit es ihnen auf die Glatze prasselt, sondern weil sie Münzen lieben. Und Menschen, die Geld sammeln, freuen sich über neues Geld wie das aus Malta - zumal es einige Monate dauern dürfte, bis die ersten Münzen mit den Motiven Dolmen, Staatswappen und Malteserkreuz ihren Weg in die Kassen der deutschen Supermärkte finden, wie es mittlerweile sogar mit vatikanischen Euromünzen passiert ist. So lange kann ein Sammler nicht warten, also kauft er beim Kaffeeröster seiner Wahl einen vollständigen Münzsatz."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 31.10.2007

Tomi Ungerer in Straßburg

Andreas Platthaus hat das erste Tomi-Ungerer-Museum besucht, das am Freitag in Straßburg eröffnet - und einen "Bilderschatz von ungeahntem Ausmaß" gefunden. "Tomi Ungerer kommt ungeachtet seines Taufnamens Jean Thomas aus einer deutschelsässischen Familie, erlebte die Besatzungszeit von 1940 bis 1945 als Schüler und spricht bis heute in drei Sprachen von seinen drei Heimatländern: von Frankreich, Deutschland und dem Elsass. In dem neu eröffneten Museum kommt dieses polyglotte Selbstverständnis aufs schönste zum Ausdruck. Bei sämtlichen Beschriftungen steht zuerst der deutsche Text, dann der französische. Als dritte Sprache folgt schließlich das Englische, in dem Ungerer die meisten seiner Bücher schuf... Hier sieht man den unendlich vielseitigen und innovativen Zeichner, der nach seiner eher traditionell inspirierten Phase der Tiergeschichten um die Schweinefamilie Mellop, den Kraken Emil oder die Fledermaus Rufus mit seinem 1963 gezeichneten Buch 'Die drei Räuber' eine Revolution in den Kinderzimmern anzettelte."

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