Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Pócs, Balázs
In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sex für die EU
Die EU hat eine PR-Offensive im Internet gestartet: Auf EUtube bei Youtube wirbt sie für ihre Ziele. Besonderes Aufsehen hat der Spot für das EU-Filmförderprogramm gesorgt, denn er ist ein Zusammenschnitt von Sexszenen aus preisgekrönten europäischen Kinofilmen, darunter "Die fabelhafte Welt der Amélie", "Gegen die Wand" und "Goodbye Lenin". Konservative Politiker zeigten wenig Verständnis, aus Polen kam Kritik, weil auch ein homosexuelles Paar zu sehen ist. Balázs Pócs findet den Spot toll: "Die Kommunikationsabteilung der EU ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und hat entdeckt, wie man zu den Europäern spricht. Zu Beginn des Clips reißen eine Frau und ein Mann sich gegenseiteig die Kleider vom Leib, danach wird es eher noch heftiger... Sicher ist: Zahlreiche EU-Maßnahmen geraten in Vergessenheit, an dieses eine Förderprogramm werden sich die Menschen noch lange erinnern. Mission erfüllt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Film, » Audiovisuelle Medien, » Onlinemedien, » Europa
Ist Portugal dem EU-Ratsvorsitz gewachsen?
Balázs Pócs denkt darüber nach, warum Portugal nach 21 Jahren EU-Mitgliedschaft immer noch als Armenhaus Europas gilt: "Warum gelingt Portugal nicht das, was die Nachzügler Spanien und Irland geschafft haben? Laut Finanzminister Teixeira dos Santos hat Portugal vor Einführung des Euros Ende der 1990er Jahre schmerzliche Reformen versäumt. Die Portugiesen hatten damals die Illusion, das Land sei auf bestem Weg, reich zu werden. Trotz eines immer größeren Haushaltsdefizits unterließen die Regierungen Reformen, um populär zu bleiben. Ministerpräsident José Sócrates ist nun fest entschlossen, der portugiesischen Wirtschaft auf die Beine zu helfen... Das wäre dringend nötig, denn die Portugiesen sind dabei, ihr Selbstbewusstsein zu verlieren. Kein Wunder: In der neuesten Rangliste aller EU-Länder nach Bruttoinlandsprodukts pro Kopf ist Portugal von den neuen EU-Mitgliedern Tschechien und Slowenien überholt worden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Tschechien, » Slowenien, » Portugal
EU goes YouTube
Balázs Pócs spottet über die Filme, mit denen die EU-Kommission auf YouTube ein junges Publikum erreichen will: "Wer möchte ganze zehn Minuten lang über die Vorteile des Navigationssystems Galileo informiert werden, das später und teurer als geplant realisiert werden soll? Das Stück zum Klimawandel weckt ebenfalls wenig Begeisterung: In einer nachgestellten Reportage, die wohl lebensnah wirken soll, empfiehlt uns ein freundlicher Herr, nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro zu fahren... Die Filme der EU erinnern an die Filme in der Propaganda-Tagesschau, die während des Sozialismus alle Kinobesucher über sich ergehen lassen mussten. Die Jugendlichen von heute können sich das kaum noch vorstellen. Schön, dass die EU ihnen unfreiwillig eine Reise in die Vergangenheit anbietet."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Audiovisuelle Medien, » Onlinemedien, » Europa
Die neuen EU-Mitgliedstaaten überholen Portugal
Laut einer Eurostat-Studie zur wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Länder haben mehrere neue EU-Mitgliedsstaaten mittlerweile ein höheres Wirtschaftsniveau als Portugal. Portugal ist seit 1986 EU-Mitglied und hat insgesamt wesentlich mehr EU-Fördergelder erhalten als die neuen EU-Länder. Für Brüssel-Korrespondent Balazs Pocs ist der Umgang Portugals mit der EU-Förderung ein Negativbeispiel: "Die Einweihung neuer Straßen und Gebäude ist eine Lieblingsbeschäftigung der Politiker, auch in Portugal. Da will man nicht von Daten abgelenkt werden, die zum Beispiel von einer weit unterdurchschnittlichen Produktionsfähigkeit zeugen, von schlecht ausgebildeten Arbeitskräften, von hoffnungslos mit der internationalen Konkurrenz kämpfenden alten Industriezweigen, von niedrigen Löhnen... Den Portugiesen ist erst allmählich klar geworden, dass man die Euromillionen aus Brüssel nur ausgeben darf, wenn man damit auch Arbeitsplätze schafft, in Spitzentechnologien investiert und nachhaltig Werte schöpft."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Portugal
Die EU gegen Alkohol
Die EU hat die Ergebnisse der Studie "Alcohol in Europe" zu den Auswirkungen des Alkohols auf Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft vorgestellt. Alkoholmissbrauch sei auch in Ungarn ein großes Problem, meint Brüssel-Korrespondent Balazs Pocs und begrüßt die EU-Initiative für eine gemeinsame Alkoholpolitik: "Die Statistiken sind besorgniserregend. Europa ist der Kontinent mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum der Welt. Die Mode der Trunkenheit verbreitet sich unter jungen Menschen am schnellsten, sowohl im Norden wie im Süden Europas. Immer mehr Minderjährige sind gefährdet... Über die gemeinsame europäische Strategie entscheiden die Mitgliedstaaten. Wenn nur ein Mitgliedstaat mit Nein stimmt, scheitert die Initiative und man darf raten: Will dieses eine Land wirklich nicht, dass sich die EU in gesundheitspolitische Fragen einmischt oder war nur die Lobby der Alkoholindustrie wieder erfolgreich?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Gesundheit, » Europa