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Postal, Olivier
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Tod der französischen Sozialisten
La Voix du Luxembourg sieht den Parteitag der französischen Sozialisten als das Ende der Partei in ihrer derzeitigen Form: "Dieser Parteitag von Reims ... ist das Totengeläut einer politischen Familie, die seit dem Tod von François Mitterand in Personalquerelen ertrinkt. Diese Partei ist schwer zu verstehen. Einerseits ist sie dazu im Stande, der Rechten den schlimmsten Misserfolg bei den letzten Regionalwahlen zu bereiten und bei den Kommunalwahlen von Sieg zu Sieg zu fliegen. Doch auf nationaler Ebene gelingt es der PS nicht, eine glaubwürdige und effiziente Führungsebene aufzubauen. ... Dennoch, an Kandidaten fehlt es nicht. Und das ist das Hauptproblem. Egal, was bei der Wahl des Parteivorsitzenden am Donnerstag (oder Freitag, wenn es einen zweiten Wahlgang gibt) herauskommt, der PS in ihrer jetzigen Form hat die Stunde geschlagen. Doch letztlich kann man ihr das nur wünschen. Denn das wäre ihre einzige Möglichkeit, sich zu reformieren und eine Linke aufzubauen, die ihre Oppositionsrolle wirklich erfüllt."
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Ségolène Royal wieder auf dem Vormarsch?
Olivier Postal sieht den gestrigen Auftritt der sozialistischen Kandidatin Ségolène Royal im Fernsehen sehr kritisch: "Sie hat allen gezeigt, dass sie mit dem Herzen spricht und mit Menschen fühlt, die leiden, vor allem mit Behinderten, die oft mit großen familiären, sozialen und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Es war klar, dass das ihre Stärke ist - und sie hat das ein weiteres Mal demonstriert. Aber kann eine gute Familienministerin auch eine gute Präsidentin sein? Die Sendung konnte das nicht wirklich zeigen. Erstens weil die sozialistische Kandidatin zu keinem ihrer Gesprächspartner 'nein' sagen konnte. Sie war einfach immer mit allen einverstanden... Gewiss sind ihre Auslassungen über eine gerechte Ordnung, ihre Ankündigungen einer neuen Art von Politik und ihre Bereitschaft, den Bürgern das Wort zu geben, voller guter Absichten. Aber leider schaffen sie, wenn man Wirtschaftswissenschaftlern glaubt, keine Arbeitsplätze."
» zur Homepage (externer Link, La Voix du Luxembourg)
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