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Reboredo, Daniel


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El Diario Vasco - Spanien | 18.05.2007

Die politische Krise in Rumänien

Der spanische Historiker Daniel Reboredo glaubt, dass die politische Krise in Rumänien, wo am Sonntag in einem Referendum über die mögliche Amtsenthebung von Präsident Traian Basescu abgestimmt wird, auf die EU übergreifen könnte. "Rumänien hat sein kommunistisches Erbe im politischen wie sozialen Kontext noch nicht überwunden. Die Phase des Übergangs, der Transition, die es zur Zeit durchmacht, ist von zwei gegenläufigen Tendenzen gekennzeichnet: Einerseits gibt es die Nostalgie der ehemals Privilegierten des kommunistischen Regimes und andererseits das Bedürfnis nach Gerechtigkeit oder Rache der Opfer dieses Regimes. Das Land macht eine wirre Zeit durch. Die Rivalität zwischen den Politikern, die im aktuellen Chaos zum Ausdruck kommt, verhindert einen Dialog und macht Demokratie unmöglich... Die Unbeständigkeit der rumänischen Politik muss ein Ende nehmen, sonst werden die negativen Folgen den ohnehin schwierigen europäischen Einigungs- und Integrationsprozess noch schwieriger gestalten."

El Diario Vasco - Spanien | 29.01.2007

Eine beschränkte Unabhängigkeit für den Kosovo?

Der spanische Historiker Daniel Reboredo ist der Meinung, dass man erst die Gewaltexzesse beider Seiten anprangern muss, bevor man zu einer friedlichen Lösung für den Kosovo kommen kann. "Die Verantwortung der serbischen Politiker liegt auf der Hand, sie gehören bestraft. Aber es bringt nichts, sich darauf zu versteifen, ein Volk, dessen Beteiligung in Frage steht, einfach so zu erniedrigen, zu ruinieren und zu drangsalieren, wohingegen die kosovarischen Kriegsverbrecher der Befreiungsarmee UCK von ihrer Regierung respektiert, belohnt und bewundert - und von den westlichen Regierungen zumindest toleriert werden. Das Resultat der serbischen Parlamentswahlen zeigt den Unwillen gegenüber dem Westen, der sich aus serbischer Sicht schlecht benimmt und lieber Vorurteile verbreitet als Frieden zu stiften. Und das stimmt, selbst wenn die Demokratische Partei bereits mit den anderen vier Reformparteien verhandelt, um schnell eine Regierung zu bilden, damit sich diese den Forderungen der EU beugt, die eine proeuropäische und demokratische Regierung wünscht."

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