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Regnier, Philippe
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Skënder Sherifi fordert eine Europäisierung des Kosovo
Der im Kosovo geborene albanische Schriftsteller Skënder Sherifi freut sich im Gespräch mit Philippe Regnier, dass die Kosovaren ihren Traum von der Unabhängigkeit wahr gemacht haben. "Im Kopf und im Herzen fühlen sie sich unabhängig. Es ist ein Zeichen: 'Hier sind wir'. Aber die Realität wird sie einholen: Die wirtschaftlichen und sozialen Probleme werden wieder sichtbar werden. Ich sehe keinen anderen Ausweg als die schnellstmögliche Integration in die EU, um die nationalen Ressentiments zu beruhigen. Man muss alle in ein Boot packen, um den überlieferten Hass zu überwinden. Die Jungen können das, auch wenn die serbischen Jugendlichen weit davon entfernt sind, die Mythen des serbischen Nationalismus zu überwinden... Die Jungen brauchen Sauerstoff, sie brauchen Europa, damit sie aus dem Loch herauskommen. Ein Visum zu bekommen ist in Pristina, Tirana und Belgrad eine wahre Herkulesaufgabe! Diese Jugendlichen fühlen sich wie in einem großen Freiluftgefängnis. Man muss ihnen mehr Bewegungsfreiheit geben."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Serbien, » Kosovo
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Erweiterung und europäische Identität
Philippe Regnier ist der Ansicht, dass die EU künftige Beitrittskandidaten gewarnt hat. "Die Verhandlungen werden strenger sein. Das soll die Bewerber wachrütteln. Die Kommission merkt außerdem an, dass ein kurzfristiger Beitritt nicht in Frage kommt. In jedem Fall dürfe es keine neuen Beitritte geben, bevor die europäischen Institutionen nicht reformiert sind (wie es die Verfassung vorsah), damit die Entscheidungsfähigkeit gewahrt bleibt. Optimisten gehen von einer Einigung Ende 2008 aus, die dann noch zwei Jahre braucht, bis sie in Kraft tritt, das heißt Ende 2010. Erinnern wir uns: Kroatien wollte schon 2008 in die EU eintreten... Die Kommission benutzt die Möglichkeitsform, wenn sie die Erweiterung einem neuen Abkommen unterordnet, obwohl Präsident Barroso eine ausdrückliche Verbindung zwischen beidem zieht. So ermutigt man die Befürworter der Erweiterung (London zum Beispiel), eine neue Vertiefung der europäischen Integration (der London misstraut) zu akzeptieren."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » EU-Politik, » Europa