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Reumann, Erik
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Der Frust der französischsprachigen Schweizer
In der französischen Schweiz hat es vergangene Woche schwere Regenfälle gegeben, in deren Folge die Eisenbahnverbindung zwischen Bern, Fribourg und Lausanne unterbrochen war. Sie wird derzeit wieder hergestellt, was voraussichtlich Wochen in Anspruch nehmen wird. Erik Raumann findet, dass das gesamte Land dieses Problem nicht ernst genug nimmt. "Die Züge zuckeln zwischen Bern und Lausanne: Sie wackeln buchstäblich von Kurve zu Kurve. Wenn man den Deutschschweizern diese Kritik vorträgt, hört man sofort: 'Aber eure Landschaft ist doch so schön, dass es sich lohnt, langsamer zu fahren, damit man sie besser bewundern kann.' Es ist diese typische Art der Herablassung..., die so ärgerlich ist. Vor allem jetzt, wo die Verbindung zwischen Bern und Fribourg wegen des Erdrutsches gesperrt ist. Die deutsche Schweiz hat alles, was dem Aufschwung ihrer Wirtschaft zuträglich ist, der französischen Schweiz bleibt nur die Rolle der natürlichen Ressource, dort kann man sich ausruhen und erholen!"
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Comeback der Atomenergie?
Der Schweizer Wirtschaftsminister Moritz Leuenberger hat den Bau eines neuen zentralen Atomkraftwerks als denkbar bezeichnet. Erik Reumann kommentiert: "Leuenberger beschämt die Linke, denn sie hat sicher nicht davon geträumt, dass die Debatte über die Atomenergie ausgerechnet im Wahljahr wiederbelebt wird. Doch genau das erwartet man von einem wahren Staatsmann: Eine wichtige Debatte zu eröffnen - unabhängig davon, ob es der eigenen Partei zu diesem Zeitpunkt in den Kram passt. Die Schweiz hat der Realität lange nicht ins Auge gesehen. Und alle glauben lieber daran, dass vorsichtige Programme den Stromverbrauch stabilisieren, während sie gleichzeitig ohne zu zögern eine neue elektrische Lampe in einem dunklen, aber nicht oft benutzten Flur oder einen automatischen Türöffner für die Garage fordern. Der geringe Preis schafft die Illusion, Energie stehe endlos zur Verfügung. Moritz Leuenberger hat das Ende der Schonzeit ausgerufen."
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