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Richter, Stephan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europa emanzipiert sich von den USA
Die Europäer emanzipieren sich immer mehr von der amerikanischen Dominanz im Umgang mit globalen Problemen, schreibt Stephan Richter, Chefredakteur des amerikanischen Wochenmagazins The Globalist. "Die Europäer haben zu lange an ihrem Glauben festgehalten, die Amerikaner hätten Wundermittel, mit denen sie komplexe oder sehr riskante Angelegenheiten besser in Angriff nehmen könnten als das alte Europa. So ein vereinfachendes Denken gibt es bei den europäischen Eliten nicht mehr.... Die Europäer haben sich von ihrem vermeintlichen Glauben an die Überlegenheit amerikanischer Rezepte verabschiedet. Nun appelliert man an sie, man verlangt von ihnen, dass sie ihre Soldaten in alle Welt schicken, dass sie über heilbringende Lösungen für die Probleme der Welt nachdenken - ohne irgendeine Unterstützung von Seiten der USA zu erwarten."
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Das laizistische Europa
Stephan Richter, Chefredakteur des amerikanischen Wochenmagazins 'The Globalist', fragt, "warum Europa keine Religion hat". "Die geringe Bedeutung der Religion im öffentlichen Leben Europas ist eine Folge der ehemals autoritären, wenn nicht tyrannischen Rolle, die die katholische Kirche noch bis vor kurzem im Gesellschaftsleben Europas gespielt hat. Daher haben die Europäer eine gewisse Abneigung gegen diese Autorität, denn sie meinen, dass die Kirche ihnen zu lange vorgeschrieben hat, wie sie ihr Leben leben sollen... Die zunehmende Präsenz von Muslimen in Europa veranlasst zudem Bürger und politisch Verantwortliche, die Rolle der Religion im öffentlichen Leben zu beschränken und darauf zu bestehen, dass Religion immer mehr eine Privatangelegenheit wird."
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Integration von Immigranten
"Bei der Integration muslimischer Immigranten gelten die USA gemeinhin als erfolgreicher als Europa", schreibt der Amerikaner Stephan Richter, Chefredakteur der Wochenzeitung "The Globalist". "Für einige amerikanische Beobachter ist dieser Misserfolg Europas die Folge einer falschen Politik: Die Europäer haben auf Sozialhilfeprogramme gesetzt statt auf nennenswerte Integrationsbemühungen für die Neuankömmlinge." Richter ist anderer Meinung. "Unter den Muslimen, die in die USA gekommen sind, sind viele, die von Bildung und Ausbildung her zu den Hochqualifizierten in ihren Herkunftsländern zählen... In Europa ist die Situation anders. Die meisten muslimischen Emigranten haben Probleme, weil sie keine Ausbildung haben, arm sind und kein Englisch sprechen... Die USA haben eine gesteuerte Einwanderungspolitik, Europa nicht. Das ist der Unterschied."
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