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Riddell, Mary


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 12.04.2011

Monarchie-Reform als Hochzeitsgeschenk

Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton am 29. April versöhnt die Briten vorerst mit ihrer Monarchie. Doch die Begeisterung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Königshaus dringender Reformen bedarf, meint die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph: "Ob es uns gefällt oder nicht, die Monarchie ist unsere Zukunft. Das Hochzeitsfieber und die Heuchelei über Modernität verschleiern die Tatsache, dass einige der Vorschriften, die unser Staatsoberhaupt fesseln, so sexistisch, bigott und offen gesagt verrückt sind, dass selbst [der Serienheld] Alf Garnett und Henry VIII. gemeinsam kein düstereres Regelwerk erdacht haben könnten. Mr Cameron sollte aufhören über Wimpel zu faseln. Das beste Hochzeitsgeschenk, dass er Prinz William und seiner Braut machen könnte, ist die Erlaubnis, das Haus Windsor für die Zukunft zu rüsten."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 23.06.2009

Großbritannien braucht Reformen

Der schmutzige Wettbewerb um die Position des britischen Parlamentspräsidenten nach dem Spesenskandal zeige die Notwendigkeit für tiefer gehende Reformen, schreibt Mary Riddell in der konservativen Tageszeitung The Daily Telegraph: "Michael Willen, ein Minister, der lange an eine Verfassungsreform geglaubt hat, schrieb diesen Monat, dass wir 'jetzt handeln' müssen. Er hat Recht. Gegner von [Premierminister Gordon] Brown werden sein Verfassungspaket als eine weitere misslungene Initiative ablehnen. Sie haben Unrecht. Die Notwendigkeit für eine Reform unseres demokratischen Systems, die durch den Spesenskandal dringend geworden ist, ist größer als jeder Premierminister, egal ob gut oder schlecht. Sie sind die Grundsteine für die Art und Weise wie Großbritannien in Zukunft regiert werden wird. Die Bürger Irans opfern ihre Leben für eine bessere Zukunft. In Großbritannien klammern wir uns an eine behagliche Vergangenheit. Wir haben einen neuen Parlamentspräsidenten. ... Aber Großbritannien ist das gleiche alte Land, das an seine Geschichte gekettet ist und vor seiner Zukunft Angst hat. Diejenigen, die sich den notwendigen Reformen für eine moderne Demokratie widersetzen, sollten nach Teheran schauen und sich schämen."

The Observer - Großbritannien | 10.07.2006

Die "dunkle Seite" des Amedeo Modigliani

Anlässlich der Ausstellungseröffnung 'Modigliani and His Models' an der Londoner Royal Academy of Arts erinnert Mary Riddell an die dunkle Seite des italienischen Künstlers Amedeo Modigliani (1884-1920). "Es ist wohlbekannt, dass 'Modi', ein lärmender Trunkenbold, niemals ein Gleichgewicht von Leben und Arbeit gefunden hat. Es gibt aber nur wenige Hinweise - sie schwanken zwischen Verherrlichung und Verdammung - wie er sich Frauen gegenüber wirklich benommen hat. Amedeo Modigliani war ein Sexräuber, dem sein Kunsthändler Models verschaffte. Er prahlte, 'eine Frau zu malen, bedeutet sie zu besitzen'. Vielleicht hat er mit ihnen allen geschlafen... Das soll nicht Modiglianis Talent herabwürdigen... Aber es ist schade, dass der Meister der Schönheit in Großbritannien begrüßt wurde, ohne die dunkle Seite seines Werkes zu erwähnen. Modiglianis Models erinnern daran - ein Jahrhundert nachdem er sie gemalt und weggeworfen hat -, dass Frauen für den Blick der Öffentlichkeit oft zu teuer bezahlen müssen."

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