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Rifkind, Malcolm


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 10.06.2008

Vereinte NATO in Afghanistan nötig

In Afghanistan ist der 100. britische Soldat ums Leben gekommen. In der Tageszeitung The Daily Telegraph schreibt der ehemalige Außenminister Malcolm Rifkind aus diesem Anlass über den Krieg am Hindukusch: "Im Großen und Ganzen hat die amerikanisch geführte Intervention in Afghanistan ihren primären Zweck erfüllt. Al-Qaida ist größtenteils aus Afghanistan vertrieben, ihre Organisationen dezimiert und ihre Führer in die desolaten Grenzgebiete mit Pakistan abgedrängt worden. ... Ein Hauptziel der britischen, amerikanischen und afghanischen Politik muss sein, die Taliban zu spalten und ihre moderateren und realistischeren Elemente ermutigen, für eine politische Lösung zu arbeiten, die für die Afghanen als Ganzes akzeptabel wäre. ... Die Taliban würden sich viel eher spalten, wenn sie eine vereinte NATO sehen würden. Die Franzosen, die Deutschen und andere europäische Staaten müssen mit ihren amerikanischen und britischen Kollegen zusammenarbeiten, um sich über eine Teilung der Verantwortung zu verständigen, was den Eindruck abbauen würde, dass ihre Verpflichtung nur halbherzig ist."

The Observer - Großbritannien | 01.04.2007

Eskaliert der Konflikt mit dem Iran?

Der konservative Abgeordnete und frühere Staatssekretär im Außen- und Verteidigungsministerium Malcolm Rifkind bedauert, dass die Europäer nicht gewillt sind, "wirklich Druck auf den Iran auszuüben, der das Regime treffen würde, ohne gleichzeitig die Krise eskalieren zu lassen und die Iraner zu einem demütigenden Rückzieher zu zwingen... Die EU strebt eine gemeinsame Außenpolitik an. Gäbe es eine bessere Gelegenheit für unsere französischen, deutschen und italienischen Verbündeten und Partner, mit Großbritannien solidarisch zu sein und den Nutzen einer gemeinsamen Vorgehensweise zu demonstrieren? Das beste Druckmittel wären die Kreditgarantien beim Export, die den Handel zwischen Iran und Westeuropa stützen. Zusammen mit den Bankkrediten und anderen finanziellen Vergünstigungen gewähren sie den Iranern Sicherheiten. Der Entzug dieser Sicherheiten würde die ohnehin schwache Wirtschaft Irans empfindlich treffen... Die mangelnde Einigkeit zeigt, wie hohl die Bestrebungen nach einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik sind."

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