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Rokita, Jan
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Verlierer Ukraine
Die Tageszeitung Dziennik sieht die Ukraine als großen Verlierer im Gas-Streit mit Russland: "Durch die neue Phase des Gaskonflikts kann man die tiefere Natur der europäischen Politik immer besser verstehen. Die Ukraine vereinsamt faktisch im Konflikt mit dem Kreml. Und dadurch wird der erste klare und praktische Beweis für die These geliefert, dass sich nicht nur die wirtschaftliche Konjunktur dieses Landes verschlechtert hat, sondern vor allem seine geopolitische Lage. ... Die Ukraine tritt nicht nur nicht der EU bei, sondern die europäische Politik der Solidarität mit Kiew, die seit der organgefarbenen Revolution Bestand hatte, hat sich als so schwach erwiesen, dass sie nicht [einmal] die erste richtige Probe überstanden hat."
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Uneinheitliches europäisches Handeln
Der konservative Politiker Jan Rokita bewertet in einer Kolumne die Entscheidung Bulgariens und Ungarns im vergangenen Jahr, sich dem russisch-italienischen Gasprojekt South-Stream anzuschließen. Aus seiner Sicht war es ein wichtiges Ereignis im Jahr 2008: "Beide Länder waren nämlich im Jahr 2002 noch wichtige Partner für das Projekt Nabucco- Gaspipeline, dessen Sinn es war, Europa teilweise mit kaspischen Gas zu versorgen, ohne dabei Russland einzuschalten. Und beide haben plötzlich ihre Meinung geändert und sich dem russischen Projekt 'South Stream' angeschlossen, das diese Verringerung der Abhängigkeit [von Russland] wiederum verhindern soll. Die bulgarische Regierung hat ihre Meinung in einer Januar-Nacht um 180 Grad geändert. Und das war die Nacht, in der sich Wladimir Putin in Sofia aufgehalten hat. Den Standpunkt von Ungarn hat hingegen der Premier Gyurcsany an einem Februar-Abend geändert, als er sich im Kreml aufhielt ... Das ist das Ende des Mythos', es gebe in Mitteleuropa eine Einigkeit beim Handeln [der Staaten]."
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