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Romagnoli, Gabriele
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Politik auf dem Spielfeld
Die Tageszeitung La Repubblica beleuchtet die politische Dimension des anstehenden EM-Viertelfinalspiels zwischen Spanien und Italien: "Das Fußballfeld ist in allen Punkten eine Verlängerung der Rivalitäten zwischen den beiden Ländern: die Überlegenheit Spaniens im Bruttoinlandsprodukt, die Einmischung (aber auch die Faszination) von Zapatero. ... Der letzte [Sieg Spaniens] fand am 2. September 1920 statt. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Spanien war lange Zeit Italiens arme kleine Schwester. Italien schickte großzügig Hilfe in den Bürgerkrieg. ... Heute sieht alles anders aus. Alles was die Spanier machen, machen sie besser als die Italiener: Wenn sie nach rechts schwenken, werden sie zum Lieblingskind der Rechten. Bush mag Berlusconi mögen, aber das Gipfeltreffen vor dem Einmarsch im Irak hielt er bei Aznar ab. Wenn sie nach links schwenken, werden sie zum Idol der italienischen Linken, die 'Viva Zapatero' ruft. Es ist nicht sicher, ob Italien jeden besiegen kann, wie [der italienische Trainer] Donadoni behauptet, sicher ist, dass Spanien - im Fußball – ruhigen Gewissens gegen Italien verlieren kann."
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Chaos auf dem Flughafen in Rom
Seit Montag lässt die italienische Luftfahrtbehörde ENAC untersuchen, warum die Passagiere seit einigen Tagen auf dem römischen Flughafen Fiumicino ein großes Chaos erleben. "Sie werden gewiss eine schlechte Landung haben, denn der nervigste und längste Teil der Reise hat gerade erst begonnen", spottet Gabriel Romagnoli. "Wenn man in Nordeuropa oder Asien unterwegs ist, dann hat die Gepäckbeförderung dieselbe tödliche Präzision wie die U-Bahn. Wenn es dort an etwas hapert, wird der Verantwortliche entlassen oder er begeht wegen der Schande Harakiri... Bei uns ist das ganz anders. Es herrscht ein zunehmendes Gefühl der Resignation und der Eindruck allgemeiner Schlampigkeit. Jahr für Jahr bedeuten Verspätungen und Unfähigkeit für die Reisenden einen Teufelskreis. Wenn man in Italien ankommt, sieht man als erstes Fiumicino. Der Rest sieht ganz ähnlich aus."
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Missionare im Second Life?
Gabriele Romagnoli widmet sich dem Vorschlag des jesuitischen Magazins 'Civiltà Cattolica', Missionare, im virtuellen Universum von Second Life einzusetzen. "Im Grunde handelt es sich um eine natürliche Konjugation des Verbs 'predigen', die sich am Zeitgeist orientiert... Wenn Gott allgegenwärtig ist, warum sollte er es dann nicht auch für die sein, die hier unten in seinem Namen handeln?... Dennoch gibt es für uns, die wir keine Gläubigen sind, eine Unstimmigkeit. Worin besteht sie? Dass das Neue mit dem Alten, das Web mit dem Wort Gottes koexistieren kann, ist ein Zeichen der geistigen Offenheit...Es ist blasphemisch, aber der Avatar ist das, was der Seele am ähnlichsten sieht...Uns stört das Wort 'missionarisch': Es lässt an jemanden wie Mutter Teresa denken, nicht aufgrund dessen was sie sagte, sondern weil sie es in Kalkutta sagte...Vielleicht muss man nicht zwangsläufig einen Kontinent überqueren, um jemanden zu treffen, aber mindestens eine Straße. Mit einem Klick bringt man wahrlich kein Opfer."
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