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Royal, Ségolène


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Monde - Frankreich | 16.02.2009

Frankreich schottet sich ab

In der Tageszeitung Le Monde kritisiert die sozialistische Abgeordnete Ségolène Royal die erneute Annäherung Frankreichs an die Nato: "Mit seiner Rückkehr in die integrierte Befehlsgewalt der Nato, signalisiert Frankreich seine Abschottung im Westen, die der von Barack Obama angeregten Öffnungsstrategie widerspricht. Diese Entscheidung, die bereits zur Amtszeit von George W. Bush getroffen wurde, ist kein Beweis für ein neues Verhältnis mit den Vereinigten Staaten, die immer mehr auf ein politisch starkes und unabhängiges Europa angewiesen sind. Im Grunde verkörpert diese Abschottung einen dreifachen Widerspruch: zur heutigen Weltentwicklung; zur Rolle Frankreichs und Europas in den internationalen Beziehungen und zur Garantie unserer gemeinsamen Sicherheit. ... Laufen wir nicht Gefahr, uns in einer veralteten Abwehrlogik zu verschanzen, während die Welt sich wandelt? Geben wir so nicht ein Zeichen der Abschottung, obwohl wir uns eigentlich öffnen sollten?"

Le Monde - Frankreich | 23.06.2006

Segolene Royal über Europa

In einem Interview mit Arnaud Leparmentier und Isabelle Mandraud erläutert Segolene Royal, die voraussichtlich für die Sozialistische Partei bei den Präsidentschaftswahlen 2007 kandidieren wird, ihre Ideen zu Europa. "Wir brauchen ein neues Abkommen, vor allem ein Sozialabkommen. Europa steht derzeit nur noch auf einem Bein, dem wirtschaftlichen. Mit seinem zweiten, dem sozialen Bein, geht nichts mehr. Ich glaube, man muss Europa vor allem neuen Atem und Sinn geben. Wie brauchen eine Idee, die so überzeugend ist, wie die zur Zeit der Gründerväter: ein Europa des Friedens. Wir kommen nur voran, wenn Europa fähig ist, die Massenarbeitslosigkeit einzudämmen und eine glücklichere Zukunft zu verkörpern... Ein anderes Thema ist für mich, dass Europa sichtbar sein muss. Niemand verkörpert Europa: kein Präsident, kein Außenminister, kein Pressesprecher. Europa trägt zur Entwicklung der Welt nichts Bedeutendes bei."

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