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Ruetschi, Pierre


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tribune de Genève - Schweiz | 02.04.2008

UBS sucht Rettung in Kapitalerhöhung

Die Schweizer Großbank UBS hat eine neue Kapitalerhöhung angekündigt. Durch eine Wertminderung von mehr als 23 Milliarden Euro ist die Bank das weltweit am stärksten von der amerikanischen Hypothekenkrise betroffene Institut. "Marcel Ospel, der Präsident der UBS, geht. Das war gestern die einzige gute Nachricht", schreibt Pierre Ruetschi. "Die Krise ist nicht vorbei. Die Kalkulation des Schadens für die Aktionäre, das heißt die Sparbuchinhaber, wie auch die Berechnung der Verluste für den Bund und die Kantone haben gerade erst begonnen. In diesem noch vagen Kontext sind die Äußerungen von Finanzminister Hans-Rudolf Merz verblüffend. Sein im Radio formulierter Dank an Marcel Ospel für dessen fabelhafte Sanierungsarbeit war beinahe unanständig; sein Zukunftsoptimismus ist allerdings noch beunruhigender."

Tribune de Genève - Schweiz | 18.09.2007

EU-Kommission siegt über Microsoft

"Diese Entscheidung wird in die Geschichte eingehen", meint Pierre Ruetschi. "Aber der Kampf hat gerade erst begonnen. Denn im Schatten von Microsoft ist ein anderer Riese entstanden, der am Ende noch zweifelhafter ist. Google hat sich von einer einfachen Suchmaschine zu einer Hydra des Internets entwickelt. Sein neues Imperium basiert auf der Verbindung von drei Elementen: die Suchmaschine (das Werkzeug), die durch kostenlose Dienste generierten Nutzerzahlen (die Kunden) und Werbung (Profit). Das Ergebnis: ein blitzartiger Erfolg, der selbst für Microsoft eine Gefahr darstellt. Im Internet entsteht so ein neuer Typus von 'Dominanz'. Es hat fast neun Jahre gedauert, bis der Fall Microsoft entschieden wurde. Wie lange wird ein Gericht brauchen, um das Problem der Monopolisierung von Wissen anzugehen? Das weiß selbst Google nicht."

Tribune de Genève - Schweiz | 07.08.2007

Nicolas Sarkozy macht Ferien

Während seiner Ferien in den USA hat sich der französische Präsident Nicolas Sarkozy am 5. August zwei Paparazzi vorgenommen. "So aufgestachelt, das Boot der beiden Fotografen zu entern, an Bord zu springen und sie auszuschimpfen, weil sie es gewagt hatten, ihn zu fotografieren als er seine Runden in einem See in New Hampshire drehte. Was ist in Nicolas Sarkozy gefahren? Er verhält sich eher wie ein Rambo als ein Präsident... Es scheint die Franzosen damit zu bezirzen, dass er in seiner politisch wenig korrekten Art allen Erwartungen widerspricht: Er verbringt seine Ferien im Land von McDonalds, er kontrolliert ein Schiff mit Reportern und bald wird er George Bush die Hand schütteln. Sarkozy ist ein Rebell der neuen Art, der Frankreich in den USA endlich greifbar macht."

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