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Sinkovicz, Wilhelm
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wiener schätzen die Oper in Bratislava
Wer in Wien lebt und in die Oper will, fährt gern zum Slowakischen Nationaltheater im benachbarten Bratislava (Pressburg), besonders jetzt, wo die Wartezeiten an der Grenze weggefallen sind. Die Gäste aus Wien haben, wie Wilhelm Sinkovicz berichtet, vor allem einen Grund: "Der Unterschied zwischen den musiktheatralischen Unternehmungen in Wien und Pressburg könnte krasser nicht sein. Wer einen Blick auf die Homepage des Slowakischen Nationaltheaters macht, wird schnell begreifen, was österreichische Musikfreunde über die Grenze zieht: Die Produktionen, die hier beworben werden, sind offenkundig frei von jeglichem Regie-Theater-Wahn. Selbst dort, wo Regisseurin Zuzana Gilhuss bei der jüngsten Neuinszenierung, Donizettis 'Lucrezia Borgia' auf ein karges Einheitsbühnenbild und kräftige Lichteffekte setzt, verheißen die Kostüme und Gesten der Akteure altgewohntes, sagen wir ruhig: normales Theater."
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Bilanz des Mozartjahres
"Was hat es uns denn gebracht, das Mozartjahr?" fragt Wilhelm Sinkovicz. "Auf diese einzig alle bewegende, einzig ehrliche Frage gibt es nur eine ehrliche Antwort: Geld hat es gebracht. Viel Geld. Österreichs Wirtschaft hat mit dem Nimbus des Komponisten, der so idealtypisch die Vermarktungsbombe 'Musikland' symbolisiert, unendlich viel mehr verdient, als dieses Musikland jemals in die Förderung seiner Kultur zu stecken gewillt ist. Dabei wird derzeit viel von der künstlerischen Umwegrentabilität erzählt. Zur Förderung der wirtschaftlichen genügt es ja offenbar, zur Abwechslung einmal wieder Mozarts Namen statt der billigen Musicals, die überall auf der Welt gleich aussehen, auf die Werbebanner zu heften. Gleich beträgt das Umsatzplus bis zu 30 Prozent."
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