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Speck, Ulrich
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Das Jahr der Freiheit
Das Jahr 2011 hat im arabischen Raum den Untergang mehrerer despotischer Herrscher herbeigeführt. Wie es nun weitergeht, bleibt fraglich. Doch ein neuer ziviler Ungehorsam hat die Menschen erfasst, meint der Publizist Ulrich Speck in der liberal-konservativen Neuen Zürcher Zeitung: "Der Weg vom protestierenden Untertan zum verantwortlichen Bürger ist lang, das weiss man seit der Französischen Revolution. Und die Mächte der Beharrung mögen einen taktischen Rückzug angetreten haben, mit ihnen ist aber weiter zu rechnen. ... Angesichts der Kommunikationsrevolution und der damit verbundenen wachsenden Vergleichbarkeit von Lebensbedingungen sind Menschen immer weniger bereit, sich von Führern einschüchtern zu lassen, ... Die Botschaft von 2011 lautet: Kein Gewaltherrscher ist mehr sicher vor seinen Bürgern."
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Energiepolitik auf dem G8-Gipfel
Anlässlich des G8-Gipfels analysiert Ulrich Speck die Gesetze der Petropolitik, die nicht nur in Putins Russland, sondern auch Chavez' Venezuela und Ahmadinedschads Iran wirken: "Autokratische Herrscher sichern sich den Zugriff auf die Energieeinkünfte ihrer Länder. Sie schwächen den Einfluss der Zivilgesellschaft, entledigen sich demokratischer Kontrollen. Sie bescheren ihren Ländern eine Scheinblüte, die nicht auf marktwirtschaftlichen Erfolgen beruht - auf durch Arbeit erwirtschaftetem Einkommen -, sondern auf dem hohen Preis von Erdöl und Erdgas, einem so genannten Renteneinkommen. Durch Transfers an Privilegierte erkaufen sie sich Zustimmung zu ihrer Herrschaft, die sie mit scheindemokratischen Verfahren legitimieren... Auch wenn wir gewohnt sind, Energie als ökonomisches Gut zu betrachten – die neuen Autokraten zwingen uns dazu, unsere Energieversorgung auch unter politischen Aspekten zu sehen. Und entsprechend zu handeln."
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