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Spidla, Vladimir
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Das pragmatische Europa
Der 50. Jahrestag der Römischen Verträge ist für den tschechischen EU-Kommissar für Soziales, Vladimir Spidla, Anlass zu einer historischen Betrachtung. "Zum Erfolg des europäischen Integrationsprozesses trug bei, dass Jean Monnet und die anderen Initiatoren der Römischen Verträge sehr viel pragmatischer vorgingen als frühere Pro-Europäer. Sie boten keine europäische Föderation als theoretisch perfektes Endprodukt an - damit hätten sie nach dem Zweiten Weltkrieg auch keinen Erfolg gehabt. Statt dessen hatten sie die Vorstellung einer Integration als schrittweisen Prozess vieler praktischer Schritte."
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EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens 2007?
Noch zögert die neue tschechische Regierung, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird Tschechien seinen Arbeitsmarkt ab dem 1. Januar 2007 für Bulgaren und Rumänen öffnen. Der tschechische EU-Kommissar Vladimir Spidla, in Brüssel zuständig für Arbeit und Soziales, begrüßt das im Interview. "Die Einschränkung der Freizügigkeit von Arbeitskräften ist immer eine schwerwiegende Maßnahme und sollte nur in den allernötigsten Fällen angewendet werden. Außerdem gilt: Je früher wir die Beschränkungen aufheben, desto besser für alle EU-Länder und die europäische Wirtschaftsentwicklung insgesamt." Auf die Frage, ob er auch die viel zitierte Erweiterungsmüdigkeit in Brüssel spüre, antwortet Spidla: "Dass in Europa die Erweiterungsangst umgeht, würde ich so radikal nicht sagen. Es ist aber dennoch klar, dass mit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien eine Etappe zu Ende geht, da der geltende Vertrag von Nizza eine weitere Ausdehnung ausschließt."
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Öffnung des Arbeitsmarktes
Die belgische Regierung will an einer Übergangsfrist bis zur vollständigen Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den neuen EU-Ländern festhalten. EU-Beschäftigungskommissar Vladimir Spidla weist im Interview mit Groik Van Holen und Janine Meijer die Argumente der belgischen Regierung als unbegründet zurück. "Man spricht von Sozialdumping, von Scheinselbständigkeit und von Schwarzarbeit. Aber all das hat nicht das Geringste mit der Freizügigkeit der Arbeitnehmer zu tun. Das sind Dinge, die es immer gibt, ob ein polnischer Arbeiter nun kommen und hier legal arbeiten darf oder nicht... Die Öffnung der Grenzen begünstigt Wirtschaftswachstum und verringert Arbeitslosigkeit. Nehmen wir Großbritannien als Beispiel. Arbeiter, die dorthin gegangen sind, haben Arbeit für andere geschaffen. Arbeit schafft Arbeit ."
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