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Suarez, Gonzalo Fanjul
In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Keine neue Weltwirtschaftsordnung in Sicht
Gonzalo Fanjul Suarez, Koordinator der spanischen Nicht-Regierungsorganisation Intermon Oxfam, stellt das "moderne Marketing", wie es die reichen Länder in der Welthandelsorganisation betreiben, an den Pranger. "Vor fünf Jahren haben sie versprochen, die Regeln des internationalen Handels gerechter zu machen und die Interessen der armen Länder ins Zentrum dieses Prozesses zu rücken... Dennoch drohen jetzt die armen Länder den Verhandlungstisch in einer noch schlechteren Position als vorher zu verlassen. Den mächtigen europäischen und amerikanischen Agrarlobbys ist es gelungen, jene Reformen, die von den Entwicklungsländern seit Jahren gefordert werden, zu verhindern. Trotzdem fordern die reichen Länder von den armen die Öffnung ihrer Industrie- und Dienstleistungsmärkte... Die spanische Regierung hat sich ganz besonders feige verhalten, indem sie sich hinter Frankreich versteckt hat, das seine landwirtschaftlichen Privilegien sichern will. Spanien scheint nicht in der Lage, für mehr Solidarität mit den armen Ländern einzutreten."
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