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Szajlai, Csaba
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Ungarns Regierung gefährdet Wirtschaft
Ungarns rechtskonservative Regierung hat am Montag eine Wechselkursbremse eingeführt, die hunderttausenden Ungarn helfen soll, ihre Kredite in Fremdwährungen wieder bedienen zu können. Doch das wird der ungarischen Wirtschaft schaden, meint die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Hírlap: "Diese Konstruktion garantiert den Kreditnehmern fünf Jahre lang niedrigere Tilgungsraten. Danach allerdings müssen die Schuldner wieder höhere monatliche Rückzahlungsraten stemmen. Zugleich erlassen aber auch die Banken und der Staat den verschuldeten Privathaushalten eine erhebliche Summe. ... Allerdings wird die nun eingeführte Wechselkursbremse der in Devisen hoch verschuldeten ungarischen Wirtschaft nicht aus der Klemme helfen. Laut den Experten der Notenbank werden die Lasten zwischen den Haushalten, Banken und dem Staat nur neu verteilt. Fraglich ist auch, welche Verluste die Wechselkursbremse den Kreditinstituten zufügen wird. Sollte der Verlust der Banken hoch ausfallen, dann kommt die Kreditvergabe zum Erliegen, was wiederum das Wirtschaftswachstum drosselt."
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Ungarn trifft richtige Entscheidung
Die ungarische Regierung tat gut daran, dem EU-Fiskalpakt zuzustimmen, meint die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Hírlap: "Für den Durchschnittsbürger sind die Ereignisse in Brüssel schwer nachzuvollziehen. Bisher bestand für Ungarn, genauer gesagt für die Regierung, das Problem darin, dass die EU sich mit der Unabhängigkeit der Medien und der Notenbank beschäftigte und sich sogar in Fragen der demokratischen Rechtsordnung einmischte. Jetzt sollen wir auch noch nach den Auflagen der Europäischen Union unser Budget erstellen. Dennoch hat die Regierung eine gute Entscheidung getroffen. Sie hat Rücksicht auf die Interessen der Investoren, der Märkte und der EU genommen, wodurch sie praktisch auf dem besten Wege ist, nach Europa zurückzukehren. Genauer: nicht nur nach Europa, sondern auch in das Regelsystem der Europäischen Union."
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