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Szászi, Júlia


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


168 óra - Ungarn | 12.11.2009

Studenten kämpfen für bessere Unis

Die Studentenproteste in Österreich dauern an. Die linksliberale Wochenzeitung 168 Óra kann die Gründe für die Demonstrationen nachvollziehen: "Die 19 großen Universitäten in Österreich werden von rund 220.000 Studenten besucht (So viele Studierende haben in den zum Teil baufälligen Universitätsgebäuden gar keinen Platz). ... Hinzu kommt, dass der Zustrom deutscher Studenten in den vergangenen Jahren über die Maßen groß war. Wegen des Numerus Clausus in Deutschland weichen zahlreiche deutsche Studenten nach Österreich aus, wo es noch keine Aufnahmeprüfungen an den Universitäten gibt. ... Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Bombe explodierte. In erster Linie kämpfen die Studenten dafür, die Befreiung von Studiengebühren beizubehalten und für bessere Bedingungen an den Universitäten. ... Die Rationalisierung des universitären Unterrichts hingegen wird nicht thematisiert. Derzeit können die Studenten 170 unterschiedliche Fächer wählen. Die Mehrzahl der 220.000 Hörer teilt sich allerdings auf bloß acht Fächer auf."

Népszabadság - Ungarn | 18.06.2008

Bundeskanzler Gusenbauer in der Bredouille

Die Österreich-Korrespondentin der linksliberalen Tageszeitung schreibt über die Entmachtung des österreichischen Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer, der vor ein paar Tagen den SPÖ-Vorsitz an Verkehrsminister Werner Faymann abgeben musste: "An die politische Zukunft von Alfred Gusenbauer will niemand mehr so recht glauben, nicht einmal sein eigenes Lager. ... Es hatte immer mehr den Anschein, dass die Regierung vom Juniorpartner der Koalition, der Volkspartei (ÖVP), gelenkt wird. ... Nach der Abgabe des SPÖ-Vorsitzes wird der Bewegungsspielraum des Bundeskanzlers nun noch enger sein. ... Gusenbauer wird nicht umhin können, jede Entscheidung mit dem neuen SPÖ-Chef Werner Faymann zu koordinieren. ... Je früher Faymann auch die Führung der Regierung übernimmt, desto besser."

Népszabadság - Ungarn | 12.03.2008

Zeit zum Nachdenken für die österreichische Große Koalition

Wien-Korrespondentin Júlia Szászi befasst sich mit der aktuellen politischen Situation und hofft auf ein Ende der Krise in der österreichischen Großen Koalition: "Die Lösung ist eine typisch österreichische: Zeit zum Nachdenken gewinnen. In den kommenden Tagen erinnert man sich in Österreich an den 'Anschluss' an Hitler-Deutschland vor 70 Jahren, danach kommt Ostern und schließlich die letzten Vorbereitungen für die Fussball-EM. Da bleibt keine Zeit übrig für vorgezogene Neuwahlen, die 70 Prozent der Österreicher ohnehin nicht wollen. Zudem hat keine der Parteien etwas Attraktives in der Tasche. Und eine Minderheitenregierung ist eine eher tragikomische Idee: Wenn nicht einmal innerhalb der Koalition etwas vorangeht, welche Unterstützung erhoffen sich die Sozialdemokraten dann von außen?"

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