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Thermou, Maria


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


To Vima Online - Griechenland | 12.12.2006

Die Restitution antiker Kunstwerke

Das Getty Museum in Los Angeles hat angekündigt, dass es Griechenland die beiden antiken Kunstwerke (einen griechischen Grabkranz aus Gold und einen vorzeitlichen Marmortorso) zurückgeben will, die der griechische Staat seit 1995 zurückfordert. "Trotz zahlreicher Hindernisse bei den Verhandlungen akzeptiert das skandalträchtige Getty-Museum die Rückgabe zweier antiker Werke... Wer würde es dabei belassen? Nicht die Griechen, und schon gar nicht die griechische Regierung - ein Jahr vor den Wahlen. Der griechische Kulturminister Georges Voulgarakis hat gesagt, diese Wiedergabe sei 'beispielhaft' für die anderen Museen. Deshalb wird er eine große Rückgabekampagne anleiern, die, unschwer zu raten, mit der Wiedergabe des Parthenon-Frieses enden wird, den Lord Elgin während der ottomanischen Besatzung gestohlen hat und der sich noch immer im British Museum befindet."

To Vima Online - Griechenland | 11.05.2006

Orthodoxe Kirche gegen den Da Vinci Code

Der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland Christodoulos hat den Film "Da Vinci Code" von Ron Howard, der beim Festival in Cannes vorgestellt wird, scharf kritisiert. "Er hat an die Heilige Synode, das höchste Organ der orthodoxen Kirche, dem er selbst vorsitzt, appelliert, nach der Sonntagsmesse eine Broschüre zu verteilen, die den Standpunkt der Kirche erläutert. Die Kirche hält das Buch [von Dan Brown] für komplett falsch", schreibt die Zeitung. "Für den Erzbischof von Athen ist dieses Werk eine 'Beleidigung und untergräbt auf perfide Weise das religiöse Bewusstsein... Es ist ein Angriff auf Christus, aber auch auf die Kirche, die beschuldigt wird, die Gläubigen in die Irre zu führen.'" Doch dies, stellt die Zeitung fest, habe "die Griechen nicht abgeschreckt. Obwohl sie zu 97 Prozent orthodox sind, haben sie sich auf die Reservierung der Kinokarten gestürzt."

To Vima Online - Griechenland | 09.03.2006

Weltkulturerbe in Delos in Gefahr

"Die antiken Schätze der Insel Delos sind in Gefahr", warnt Maria Thermou. "Die Insel wurde 1990 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt, aber die Bauwerke haben wegen heftiger Unwetter, Wind und Hitze stark gelitten. Nun stehen die Tempel und Denkmäler kurz vor dem Verfall. Das offensichtlichste Beispiel ist der Apollontempel, den König Philippe V. von Mazedonien zu Ehren der Gottes des Lichts, Apollon, erbauen ließ und der heute kaum noch standhält. Der Verband der griechischen Archäologen hat versucht, der Regierung den Ernst der Lage klar zu machen und darauf hingewiesen, dass diese Monumente in der Antike nur aus einer Ansammlung von Steinen gebaut wurden."

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