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Timoschenko, Julia
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Julia Timoschenko über den Energiedialog mit Russland
Die ehemalige ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko fordert anlässlich des G8-Gipfels in Sankt Petersburg in einem Gastbeitrag, ihr Land dürfe bei der Sicherung seiner Energieimporte nicht allein gelassen werden. "Der erste wichtige Schritt sollte sein, die Ukraine in den Energiedialog zwischen der EU und Russland einzubinden. Es scheint selbstverständlich, dass ein Land, durch das die meisten Gaslieferungen von Russland nach Europa führen, an diesem Dialog teilnimmt... Es geht darum, dass kein Land sich selbst überlassen wird oder darauf angewiesen ist, bilaterale Verhandlungen in einer Sache zu führen, die alle betrifft. Gegenseitige Abhängigkeit ist eine Eigenschaft unserer Zeit und erfordert eine vielseitige Herangehensweise."
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Der Gasstreit und die Ukraine in Europa
Die ehemalige ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko ist mit dem russisch-ukrainischen Kompromiss im Gasstreit nicht einverstanden und will vor Gericht klären lassen, "wer genau von diesem Deal profitieren wird". Das schreibt sie in einem Text für Project Syndicate, den die Zeitung druckt, und plädiert für mehr Zusammenarbeit mit Westeuropa. "Wir wollen Freihandel und offene Märkte auf der ganzen Welt, prosperierende und demokratische Nachbarn, und wir wollen nicht an vorderster Front eines Konflikts und noch weniger einer potenziellen Kampfzone zwischen Russland und dem Westen stehen. Unser Ziel ist daher eine demokratische Ukraine, eingebettet zwischen florierenden, gleichgesinnten Nachbarn im Osten und Westen. Natürlich ist die Gefahr von Tyrannei, Unruhen und Krieg innerhalb des so genannten 'postsowjetischen Raums' groß, und daher ist die Ukraine sehr darauf bedacht, ihre Verwundbarkeit zu begrenzen. Die Begeisterung der Ukrainer für die EU gründet auf der Vorstellung, dass die europäische Sicherheit unteilbar ist."
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