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Toffler, Alvin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Wprost - Polen | 11.11.2009

Internetforen sind eine seltsame Welt

Der Soziologe und Futurologe Alvin Toffler aus den USA lehnt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Wprost virtuelle Gesellschaftsräume ab: "Wir tauchen in eine seltsame Welt ein, in der wir uns verlieren, wenn wir es nicht vermögen, die Informationen zu filtern ... Ich will die Leute aber wirklich kennenlernen. Und ich will die Möglichkeit haben, mich mit ihnen zu treffen, mit ihnen Kaffee zu trinken. Die Illusion, die diese Portale und Internetforen bieten, lehne ich ab. Denn wir wissen oft nicht, wer auf der anderen Seite sitzt. Die Distanz zwischen den Leuten, die hier hineinkommen, verhindert, dass diese Internetbeziehungen sich zu etwas wirklich Dauerhaftem entwickeln können. In einem virtuellen Gesellschaftsraum stochern wir wie Kinder im Nebel: Wir wissen zwar irgendwas, doch wir wissen nicht alles."

Die Welt - Deutschland | 22.05.2006

Alvin Toffler über die Zukunft der Wissensgesellschaft

Im Interview mit Nathan Gardels beschreibt der Zukunftsforscher Alvin Toffler, wie wenig der Megastaat Europa auf die kommende Wohlstandsordnung vorbereitet ist, die auf Dezentralisierung, Nischen, Flexibilität und die Macht der Netzwerke gründet. "Erstens ist jetzt Wissen der Motor der Wohlstandsschöpfung, und zweitens wird die radikale Verschmelzung von Produktion und Konsumtion zur Explosion der 'geldlosen' Ökonomie führen. In der konventionellen Wirtschaft dreht sich alles um Mangel. Aber Wissen ist unerschöpflich. Wenn Sie auf einem Feld Reis anbauen, kann ich auf demselben Feld zur selben Zeit keinen Reis anbauen. Aber wir beide können dasselbe Wissen zur selben Zeit benutzen - und es dabei nicht erschöpfen. Ganz gleich, wie viele Menschen Arithmetik anwenden, sie verbraucht sich nicht. Wissen ist mobiler als jedes andere Produkt. Es lässt sich in Symbolen und Abstraktionen komprimieren. Es neigt zu undichten Stellen und ist schwer zu schützen. Es ist nichtlinear, so dass kleine Einsichten große Erträge bringen können. Und vor allem ist es immateriell."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 20.04.2006

Das Ende nationaler Armeen durch Outsourcing

Die neue polnische Tageszeitung druckt einen Text des amerikanischen Schriftstellers und Futurologen Alvin Toffler über das Ende herkömmlicher nationaler Armeen. "Die Privatisierung des Krieges ist die Verlagerung des wirtschaftlichen Konzepts 'Outsourcing' auf die Politik, also die Bestellung von Dienstleistungen bei Firmen von außen. Wenn also diese Tendenz in der heutigen Wirtschaft überall zu finden ist, dann hat Outsourcing auch im Krieg seine wirtschaftliche und militärische Berechtigung. Und deswegen werden Bedeutung, Anzahl und Spezialisierung privater Armeen wachsen."

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