Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Tošic, Ljubiša
Die Texte von "Tošic, Ljubiša" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Nachruf auf den europäischen Jazzer Joe Zawinul
Der österreichische Jazz-Musiker Joe Zawinul ist gestern im Alter von 75 Jahren gestorben. Ljubiša Tošic würdigt ihn im Nachruf als einen "der wenigen Europäer, die Jazzgeschichte geschrieben haben". So arbeitete er etwa mit Miles Davis, dessen Stärke laut Tošic darin bestand, "Musiker um sich zu scharen, die seine Vorhaben mit Neuheiten dopten. So kann der Titel jener den Electro Jazz begründenden Einspielung 'In A Silent Way' auch als Hinweis auf die Bedeutung Zawinuls für Davis dienen – schließlich meint der Plattentitel eine Zawinul-Komposition. Zawinul, mittlerweile in Richtung Synthesizer unterwegs, hat also den 'Fusion Jazz' mitgeprägt. Wer noch Zweifel gehegt hatte, konnte ab den 70ern eines Besseren belehrt werden. Zusammen mit Wayne Shorter gründete Zawinul Weather Report und würzte seine Karriere dadurch mit Popreichweiten. Wiewohl dabei nichts simpel angelegt wurde. Auch am formal komplexen Hit Birdland, einem Stück, das jenem New Yorker Jazzclub gewidmet war, den Zawinul gerne aufsuchte, konnte man es ablesen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Musik, » Österreich
Katharina Wagners Feuerprobe in Bayreuth
Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten Richard Wagner, hat erstmals bei den Bayreuther Festspielen inszeniert. Die Premiere stand unter besonderer Beobachtung, da die Regisseurin als mögliche Nachfolgerin des Intendanten der Festspiele, ihres Vaters Wolfgang Wagner, gehandelt wird. Ljubiša Tošic ist von ihrer Inszenierung der "Meistersinger von Nürnberg" sehr angetan. "Katharina, dermaßen zum Nachfolgerennen verdammt, hätte aus alledem und den operntauglichen Beziehungen des Wagner-Clans durchaus ein Meistersinger-Konzept drechseln können. Sie zog es allerdings zum Glück vor, die Künstleroper als Diskurs um Tradition und Moderne ernst zu nehmen und auf die unsympathische Rezeptionsgeschichte des Werkes einzugehen, das Hitlers Lieblingsoper war und ob der finalen Beschwörung des Deutschen entsprechend instrumentalisiert wurde... Langfristig wohl eine gute Investition für die Nachfolgeschlacht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Musik, » Bühne, » Deutschland