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Tóth, Levente
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Entlassungen in Ungarn
Vor dem Hintergrund der am vergangenen Freitag angekündigten Entlassung von mehr als 3.000 Menschen in der Autobranche in Ungarn macht sich die liberale Zeitung über die Weltwirtschaftskrise Gedanken. "Hätten wir zum Zeitpunkt der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers gedacht, dass gute zwei Monate später an einem Tag mehr als 3.000 Menschen in Ungarn ihren Arbeitsplatz verlieren? ... Die Weltwirtschaftskrise ist nicht zu bremsen - dies liegt in ihrer Natur. ... Die zweite Welle der Krise ist nun über uns geschwappt. ... Ostmitteleuropa hat sich auf der Weltkarte der Autoindustrie in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten zu einem größeren Detroit ausgewachsen. Solange der Automobilmarkt boomte, war dies ein Grund zur Freude. Die plötzliche Verkaufsflaute auf dem Fahrzeugmarkt reißt nun allerdings auch die Gesamtwirtschaft in einen Strudel. Die ungarische Wirtschaft hängt buchstäblich von ihrem Motor ab: Wenn der einmal zu husten beginnt, gibt es nichts, was ihn innerhalb kurzer Zeit zu ersetzen vermag."
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Das ungarische Parlament verabschiedet eine "Lex Mol"
Um eine Übernahme des nationalen Energiechampions Mol durch den österreichischen OMV-Konzern zu verhindern, hat das ungarische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Unternehmen vor Übernahmen aus dem Ausland schützen soll. Levente Tóth kritisiert die "Lex Mol": "Lange schon spielen Regierung und Parlament beim Öl- und Erdgashandel das Lied, das Mol gerade am besten gefällt. In Wirklichkeit geht es darum, wer die regionale Hegemonie im Ölgeschäft erringt, und unsere Regierung samt Opposition darf nun auf das Lob des Mol-Managements hoffen. Es wäre langsam an der Zeit, dass der Mol-Nikolaus auch uns etwas mitbringt - im Gegenzug für all diese Wohltaten."
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