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Turine, Roger Pierre


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Libre Belgique - Belgien | 18.10.2007

In der Höhle Alberto Giacomettis

Das Pariser Centre Pompidou zeigt seit dem 17. Oktober eine Retrospektive unveröffentlichter Werke Alberto Giacomettis. 600 Arbeiten des Schweizer Künstlers (1901-1966) sind zu sehen und finden, wie Roger Pierre Turine schreibt, eine standesgemäße Würdigung: "Der Reiz dieser x-ten Retrospektive liegt darin, dass hier das Allerheiligste enthüllt wird - Atelierstudien, Gipsarbeiten und Notizen, Mobiliar und Entwürfe eines Künstlers, dessen Leben selbst ein Gedicht aus Fleisch und Blut war... Giacometti war ein einzigartiger, bewundernswerter und berührender Mensch, der sein Leben lang versucht hat, nach den Sternen zu greifen. Wenn man wie hier dies alles vor Augen hat, seine allerersten harmlosen Arbeiten, seine Skizzen, seine farbigen Gipsarbeiten, die Gestelle, die er mit Gips überzog, bevor Diego, sein Bruder im Geiste, sie zum Bronzegießer brachte, dann ist es eine große Freude zu bemerken, wie hier im Werk eines halben Jahrhunderts ein Zusammenhang hergestellt wird."

La Libre Belgique - Belgien | 10.10.2006

Kommunistische Plakatkunst

"Warum hat die Plakatkunst kommunistischer Länder so oft einen bleibenden Eindruck hinterlassen?", fragt Roger Pierre Turine, nachdem er die Ausstellung "Cuba s'affiche" im La Louviere besucht hat. "Propaganda an sich ist nicht wertvoll. Aber dennoch! Die kubanische Ausstellung zeigt 130 Bilder von rund 500 der Sammlung von José Lambert. Begonnen hat er sie 1995; mittlerweile umfasst sie die besten Plakatmaler der Castro-Ära... In Kuba malte man Plakate mit unglaublichem Talent! Sie sind sehr unterschiedlich im Stil, manche zerplatzen fast vor Glücksempfindungen, andere spielen mit Linien und Kontrasten oder geben den Filmen, für die sie werben, etwas subtil Überzeugendes."

La Libre Belgique - Belgien | 18.09.2006

Francis Bacon-Retrospektive in Düsseldorf

Roger Pierre Turine ist nach Düsseldorf gereist und hat die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen besucht, die bis zum 7. Januar 2007 eine Ausstellung mit etwa 60 Bildern des britischen Malers Francis Bacon (1908 – 1992) zeigt. "Es ist eine Freude, einen Bacon wiederzusehen, wie er sich selbst erfunden hat. Einen Bacon, der immer wieder den beschränkten Platz des Individuums in einem überengen Universum gemalt hat. Man bekommt außerdem – zumindest was sein Frühwerk angeht – Bilder zu sehen bekommt, die bisher selten oder nie gezeigt wurden... Bacon wusste, welche Wirkung Farbe und Form hatten! Man wundert sich nicht, dass dieser so wichtige Maler des 20. Jahrhunderts manchmal Anleihen bei der Dynamik eines Muybridge gemacht hat. Seine van Gogh gewidmeten Bilder gehören nicht zu seinen Meisterwerken, aber sie beeindrucken durch ihre Verschmelzung der Farben. Wenn, wie van Gogh sagte, das Rot und das Grün schreckliche menschliche Leidenschaften ausdrücken, hat sich Bacon daran gehalten."

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