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Vegel, Laszlo
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Laszlo Vegel über Minderheiten in Südosteuropa
Laszlo Vegel, ungarischer Schriftsteller aus der serbischen Vojvodina, plädiert für weniger Staat und mehr Zivilgesellschaft in der Debatte über Minderheiten im ehemaligen Jugoslawien: "Feindseligkeit gegenüber Minderheiten und Antisemitismus haben leider tiefe historische Wurzeln in diesem Teil Europas. Regierungen, Parteien oder Politikern sind nur ein Faktor, um diese historische Feindseligkeit zu überwinden. Doch der Dialog über die ungarische Minderheit in Serbien beispielsweise wird nur auf der Ebene der Parteien geführt... Die finanzielle Unterstützung des Mutterlandes zielte bislang auf das Überleben der Minderheit als geschlossene Gemeinschaft. Niemand kümmerte sich darum, dass wettbewerbsfähige Medien, Institutionen, Netzwerke, Bürgerinitiativen der Minderheit und ein modernes kulturelles Wertesystem der Selbstrepräsentation entstehen."
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Laszlo Vegel über Globalisierungskritik und Populismus
Der ungarische Schriftsteller Laszlo Vegel aus Novi Sad (heute Serbien) analysiert, wie sich Nationalisten und Rechtspopulisten in Osteuropa die Argumente westeuropäischer 68er und Globalisierungskritiker aneignen: "Die Übereinstimmung ist trügerisch. Die Kritik am Westen und der Antiamerikanismus eines Peter Handke werden in einem völlig anderen kulturellen Kontext formuliert: Antiamerikanismus in Westeuropa ist Teil der demokratischen Kultur, in Osteuropa dient er fast immer der Rhetorik populistischer Bewegungen... Ohne echte konservative Traditionen bauen die osteuropäischen Konservativen auf den alten anti-westlichen Populismus. Mit ihrer Globalisierungskritik wollen sie nicht die demokratischen Rechte, sondern die Autarkie des Nationalstaats schützen... Die kritischen Geister Westeuropas sind mit den Populisten Osteuropas eigentlich inkompatibel, doch diese Begegnung entfaltet leider doch eine Wirkung."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
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