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Vidal-Folch, Xavier


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El País - Spanien | 04.03.2010

Winzige Ziele und erbärmliche Strategie

Die neue Wirtschaftsstrategie der EU lässt Xavier Vidal-Folch in der linksliberalen Tageszeitung El País fragen, wer eigentlich das Kommando hat auf der Brücke: "Sagen wir es gerade heraus: Es ist ein peinliches Dokument. Weil die kurzfristigen Ziele minimalistisch sind (während die Krise noch immer maximal ist!). Und weil die Methode, um sie zu erreichen, erbärmlich ist. Es ist eine Epistel, die besser formuliert ist als andere, aber sie beschränkt sich aufs Empfehlen. Sie schreibt nicht vor. Was die EU braucht, wie die Krise seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers gezeigt hat, ist ein 'Regieren der Wirtschaft', eine Wirtschaftsregierung. Sie braucht jemanden auf der Kommandobrücke, der verbindliche Direktiven erteilt."

El País - Spanien | 13.03.2007

Xavier Vidal-Folch für die EU-Verfassung

Die EU würde heute besser dastehen, wenn sie sich auf eine EU-Verfassung stützen könnte, meint der stellvertretende Chefredakteur Xavier Vidal-Folch. "50 Jahre nach ihrer Gründung ist die EU in der Krise. Sie gleicht einem Klub, der nicht im Stande ist, seine Grundregeln zu erneuern. Dennoch hat sie weiter große Anziehungskraft. Es gibt noch eine Reihe von Ländern, die sich darum schlagen, der EU beitreten zu dürfen. Und immer mehr internationale Institutionen bitten die EU, in große Konflikte oder kleine Streitigkeiten einzugreifen. Doch Europa hat heute niemanden mehr, der ihm schreibt - wie dem Oberst in García Márquez' Buch 'Keine Post für den Oberst'. Die Intellektuellen, die jahrelang entschieden versucht haben, Europa neuen Schwung zu geben, haben sich - vor allem in Frankreich - zurückgezogen. Die Phase des Nachdenkens wird nun paradoxerweise von den Angelsachsen dominiert."

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