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Villapadierna, Ramiro
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die Geheimdienst-Vergangenheit von Ryszard Kapuscinski
Korrespondent Ramiro Villapadierna analysiert den Weg Ryszard Kapuscinskis und die ihm angelasteten Fakten. "Der kürzlich verstorbene Journalist, der auch ein brillanter Schriftsteller war, hat zwischen 1959 und 1981 als Korrespondent für die polnische Presseagentur PAP über die wichtigsten Konflikte berichtet. Er hat die unendliche Armut in Afrika und Lateinamerika ebenso wie die Mechanismen der Macht anschaulich beschrieben... Als Gegenleistung, so scheint es, hat ihn die Geheimpolizei gebeten, Informationen über nordamerikanische Persönlichkeiten und Firmen zu liefern ebenso wie über israelische und westdeutsche Geheimdienstaktivitäten. Als er 1970 in Mittelamerika war, hat er einen Zehn-Seiten-Bericht über die Außenpolitik Kubas verfasst und weitere drei Seiten über die mexikanische. Hinzu kommen Porträts von drei Menschen, die er getroffen hatte... Einige polnische Journalisten glauben, dass das Öffentlichmachen dieser Berichte, die aus dem Institut des nationalen Gedenkens in Polen (IPN) stammen, darauf abzielt, sein gesamtes Ansehen zu zerstören."
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Stromausfall in Europa
Das europäische Stromnetz ist störanfällig, meint Deutschlandkorrespondent Ramiro Villapadierna. "Für den italienischen Premierminister Romano Prodi ist diese Panne ein Zeichen dafür, wie notwendig eine gemeinsame Energiepolitik ist: 'Es steht im Widerspruch, mehrere europäische Verbindungen zu haben, aber keine zentrale europäische Instanz'. Manche sind der Meinung, es gebe zu viel Abhängigkeit. Andere finden eher, dass das Problem damit zusammenhängt, dass Fusionen verzögert werden - so wie die Fusion zwischen Eon, Endesa und Gas Natural oder die zwischen Suez und Enel. Diese Konflikte hindern die EU-Kommission daran, eine gemeinsame Energiepolitik zu definieren... So kurz vor dem Winter, mit der Erfahrung der Unterbrechung der Gaslieferungen im letzten Januar und aufgrund der Zunahme des weltweiten Energieverbrauchs, wird die Internationale Energiebehörde IEA sicher in den kommenden Tagen Milliarden-Investitionen in die weltweiten Stromnetze fordern."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Energie, » Europa
Deutschlands Marine-Einsatz im Nahen Osten
Für Deutschlandkorrespondent Ramiro Villapadierna markiert die deutsche Entscheidung eine außenpolitische Wende. "Zum ersten Mal in seiner militärischen Nachkriegsgeschichte werden deutsche Streitkräfte ab Oktober in der israelischen Konfliktzone aufziehen. Das hat das Kabinett gestern mit Unterstützung der großen Parteien entschieden. Die Ex-Kommunisten und die Liberalen haben den Entschluss kritisiert, weil sie fürchten, dass eine Provokation oder eine neue Eskalation des Konfliktes dazu führen könnte, dass sich am Ende deutsche und israelische Soldaten gegenüber stehen. Die deutsche Bundeskanzlerin betonte, das militärische Engagement sei nur ein Element auf dem Weg zu einem Frieden im Nahen Osten. Parallel müssten politische Maßnahmen die langfristige Erhaltung des Friedens absichern."
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Föderalismusreform
"In einer Welt, in der der Konkurrenzkampf jeden Tag härter wird, merkt die wichtigste Macht der EU, dass sie durch ihr föderales System benachteiligt ist. Deutschland reformiert die auf Konsens und Ausgleich angelegten Mechanismen zwischen der Bundesregierung in Berlin und den Ländern, um die Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und um sich an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen", schreibt Deutschlandkorrespondent Ramiro Villapadierna. "Bei dem Reformprojekt steht jetzt Effizienz an oberster Stelle, und nicht mehr das Gleichgewicht zwischen Bund und Ländern, das den Siegermächten nach dem Zweiten Weltkrieg so wichtig war, um eine Demokratisierung Deutschlands zu garantieren."
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