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Völker, Markus


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


taz - Deutschland | 01.10.2007

Deutsche Fußballfrauen verteidigen WM-Titel

Deutschland ist Weltmeister im Frauenfußball. Die deutsche Mannschaft besiegte im Finale in Shanghai Brasilien mit 2:0. Markus Völker hofft, dass der Frauenfußball nun mehr professionelle Förderung erhält: "Der DFB hat sich ja lange Zeit schwergetan, den Kick der Frauen zu fördern, jetzt aber will er sogar die Weltmeisterschaft 2011 nach Deutschland holen... Doch der Frauenfußball ist in Deutschland noch nicht da, wo er sein sollte. Die Spielerinnen sind weit davon entfernt, vom Fußball leben zu können. Meist sind sie reine Amateure, nur die wenigsten wie Birgit Prinz, Nia Künzer oder Steffi Jones haben sich erfolgreich vermarkten können. Es ist nun an den Bundesligavereinen, für professionelle Strukturen zu sorgen, auf Sponsorensuche zu gehen und dem Sport auf die Sprünge zu helfen. Bisher war es so, dass Frauenfußball nur alle vier Jahre zum Ereignis wurde."

taz - Deutschland | 23.05.2007

Doping-Skandal im deutschen Radsport

Der frühere Radprofi Bert Dietz hat diese Woche jahrelanges Doping eingestanden und zugleich die Ärzte des Telekom-Teams beschuldigt, sie hätten zum Epo-Doping angeleitet. Markus Völker sieht daher eine Parallele zwischen dem staatlich organisierten Doping in der DDR und dem Dopingskandal beim deutschen Radsport-Team. In der DDR "wurden unter der Aufsicht von Dr. Manfred Höppner Pläne erstellt, wie man Sportler am besten dopt... Die Mediziner aus der Ära des anabolen Massendopings haben Erben: Im Team Telekom waren das Lothar Heinrich und Andreas Schmid. Der sportmedizinische Dienst des Rennstalls versorgte ihre Klientel ganz offiziell über die Uni-Klinik Freiburg. Das Dealen mit Epo wurde nicht in einer finsteren Giftküche organisiert, sondern in einer renommierten Forschungsstätte, die von der öffentlichen Hand finanziert wird. Die Ärzte erschienen als saubere Weißkittel, dabei betrieben sie im Radsport ein schmutziges Geschäft: Doping. Dr. Höppner hätte es nicht besser machen können."

taz - Deutschland | 24.07.2006

Tour de France - das Ende der Tortour?

Markus Völker bilanziert die diesjährige Tour de France mit gemischten Gefühlen: "Floyd Landis hat Geschichte geschrieben mit seiner spektakulären Flucht in den Alpen. Die Rundfahrt war turbulenter und abwechslungsreicher als in den Jahren zuvor, da Lance Armstrong für bleierne Eintönigkeit sorgte. Aber war die Tour diesmal auch sauberer? Wurde weniger gedopt? Gab es weniger Leistungen aus der Retorte?" Völker glaubt das nicht, in jedem Tross waren schließlich noch Vorbestrafte, Mitwisser und Vertuscher vertreten. "Der Schweizer Ex-Profi Rolf Järmann hat einmal gesagt, seine Kollegen fänden Doping so moralisch verwerflich wie eine Pkw-Fahrt mit Tempo 130 auf der Autobahn. An dieser Einstellung hat sich grundsätzlich nichts geändert. Nur dass die Asphalthelden etwas vorsichtiger geworden und nun mit Tempo 129 unterwegs sind."

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