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von Hardenberg, Nina
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Geschlossenheit ist stärkste Waffe
Die Nato-Außenminister haben über Umfang und Ziel des Libyen-Einsatzes diskutiert. Weil die USA sich zum ersten Mal in der Bündnisgeschichte zurückhalten, sind die anderen Nato-Mitglieder zur Geschlossenheit gezwungen, beobachtet die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Plötzlich muss der europäische Teil der Allianz handeln, plötzlich muss die Nato auch ohne die USA funktionieren. Funktioniert sie nicht, dann ist sie am Ende. Erstaunlicherweise hat der Libyen-Einsatz trotz aller politischen und militärischen Probleme bisher kein großes Zerwürfnis provoziert. Deutschlands Eiertanz wird als landestypische Folklore abgetan, Frankreich wird trotz aller Eskapaden für seine Entschlossenheit gewürdigt, und die USA machen die neue Erfahrung, dass die Partner an einer Aufgabe auch wachsen können, wenn man sie nur lässt. Diese politische Geschlossenheit ist die stärkste Waffe der Nato. Wenn Gaddafi nicht völlig verblendet ist, dann muss ihm das die größte Sorge bereiten."
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Nina von Hardenberg gegen aktive Sterbehilfe
"Solange Schmerzmedizin und psychosoziale Betreuung von Sterbenden nicht für alle garantiert sind, verbietet sich eine Diskussion über aktive Sterbehilfe und Hilfe zum Selbstmord", meint Nina von Hardenberg und kritisiert die Praxis in den Niederlanden und der Schweiz. "Die Gesellschaft muss Antworten auf das Leid von unheilbar Kranken finden. Aktive Sterbehilfe und der assistierte Suizid sind aber der falsche Weg, denn sie setzen am Ende der Sackgasse an, im Moment der größten Verzweiflung. Ein Staat, der den Kranken wirklich helfen will, muss früher anfangen. Er muss zum Beispiel die Zustände in den Pflegeheimen verbessern, wo Menschen sozial isoliert dahinvegetieren und auf ihren Tod warten. Und er muss Hospize fördern. Erfahrungen von Palliativmedizinern zeigen, dass der Todeswunsch sinkt, wenn der Patient eine gute Schmerztherapie bekommt und sich ein Psychologe um ihn kümmert. Eine solche Versorgung ist aufwendig und teuer. Doch das ist der Preis für eine humane Gesellschaft."
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