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Walewska, Danuta


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 16.01.2012

Regierung muss Auto-Standort Polen stärken

Der US-Autobauer General Motors wird nach Informationen der Tageszeitung Rzeczpospolita das Modell Chevrolet-Cruze in seinem polnischen Werk in Gliwice fertigen. Grundsätzlich aber tut die polnische Regierung zu wenig für Investoren, findet das konservative Blatt: "Auf eine populistische Art hat sie eine Verbrauchssteuer für Autos mit Motoren über zwei Liter Hubraum ins Leben gerufen, obwohl solche Motoren in Polen hergestellt werden. Sie hat deutlich öfter Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, als Straßen repariert. ... Deshalb muss man den Mitarbeitern der polnischen Motor-Fabriken dafür danken, dass sie sich einen Namen als die besten und effizientesten Arbeitnehmer in Europa gemacht haben. Und dass die Qualität der Autos, die aus unseren Fabriken kommen, sehr hoch ist. ... Polen hat bereits einige Investitionen in die Autobranche verloren, darunter eine Fabrik von Toyota. Es haben diejenigen Länder gewonnen, deren Politik gegenüber den Investoren dieser Branche freundlicher war."

Rzeczpospolita - Polen | 13.07.2010

Russland braucht Wirtschaftsreformen

Die russische Volkswirtschaft ist vollständig von der Rohstoff- und Energiebranche abhängig. Unter den 20 rentabelsten Unternehmen des Landes befinden sich zwölf aus diesen Sektoren, berichtet das russische Wirtschaftsmagazin Finans. Es ist höchste Zeit, dass Russland seine Ökonomie anders ordnet, mahnt die konservative Rzeczpospolita: "Während der Krise haben Brasilien, China und Indien bewiesen, dass sie sogar unter den schwierigsten Bedingungen in der Lage sind, Reformen durchzuführen. Sie haben die Krise dazu genutzt, ihre Volkswirtschaften zu modernisieren, weil zu Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs alles kostengünstiger ist. Die Russen sind aber bei ihrem Rohstoff-Modell geblieben in der Hoffnung, dass die nächste Belebung wieder die Nachfrage nach Rohstoffe ankurbelt. Doch ist ein solches Wirtschaftsmodell zu wenig. Und das schon alleine deswegen, weil Moskau mit dem Widerstand eines Wahnsinnigen diese Rohstoffe als politische Waffe einsetzt."

Rzeczpospolita - Polen | 15.06.2010

Vorbildliche Fiat-Produktion in Polen

Der italienische Autobauer Fiat will die Produktion des Modells Fiat Panda von Polen in ein Werk nach Süditalien verlegen. Dabei sollen ähnlich wie in Polen auch längere Arbeitszeiten eingeführt werden. Dieses Vorgehen ist ein Vorbild für andere westliche Konzerne, findet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Das wird eine richtige Revolution am italienischen Arbeitsmarkt. Und genau darum ging es Fiat. So beginnt die Restrukturierung, die auch in den übrigen Fabriken des italienischen Konzerns durchgeführt werden muss. Das Ziel, an dem sie sich orientiert, sind die Standards, die gerade in den polnischen Werken entwickelt worden sind. Dort fallen [statistisch] auf jeden Angestellten die meisten produzierten hochqualitativen Fahrzeuge. Fiat hat damit auch die Chance, anderen Unternehmen aus Westeuropa den Weg zu weisen, die sich mit einer abnehmenden Konkurrenzfähigkeit herumschlagen. Eine der Gründe dafür sind nämlich die zwar effektiven, doch sehr teuren Arbeitskräfte."

Rzeczpospolita - Polen | 20.09.2007

EU bremst Gasprom aus

Danuta Walewska lobt den Vorstoß der EU-Kommission: "Wenn es so kommt, wie es die Kommission will, werden die Europäer für Energie weniger zahlen und die Lieferungen sicherer sein... Die russische Gasprom oder die algerische Sonatrach dürften dann keine Gaspipelines in der EU kaufen. Auch der Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline [von Russland nach Deutschland] stände in Frage. Denn Gasprom wäre ihr Mitbesitzer, das Gas käme auch von Gasprom, und das soll laut Kommission illegal sein. Der russische Gigant verlöre damit die Möglichkeit, andere mit dem Zudrehen des Gashahns zu erpressen. Denn der Hahn gehört dann jemand anderem."

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